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Wälder Tourismus bleibt auf Kurs

Tourismuschef Helmut Blank ortet eine insgesamt positive Entwicklung der Region.
Tourismuschef Helmut Blank ortet eine insgesamt positive Entwicklung der Region. ©stp

Wichtigster Monat August scheint Trend der ersten Sommerhälfte fortgesetzt zu haben.

Egg. (VN-stp) “Zwei Drittel der Sommersaison sind gelaufen – noch fehlen uns die August-Ergebnisse einiger Gemeinden und ich bin deshalb vorsichtig mit einem abschließenden Resümee, aber es sieht insgesamt recht gut aus”, gibt sich Helmut Blank, Obmann des Bregenzerwald-Tourismus, im VN-Gespräch vorsichtig optimistisch.

Eine schwarze Null

Blank schätzt anhand der noch unvollständigen Nächtigungs-Meldungen, dass am Ende zumindest eine “schwarze Null” gegenüber dem Vorjahr stehen werde. Der Tourismuschef will Erfolg oder Misserfolg in der Sommersaison nicht nur an der reinen Statistik festmachen, denn es zählen auch andere Indikatoren: “Grundsätzlich dürfen wir nicht übersehen, dass wir nach wie vor Betten in der Region verlieren, weil im Sektor der Privatvermieter seit Jahren ein Schrumpfungsprozess stattfindet, der noch nicht abgeschlossen ist.

Risiko macht sich bezahlt

Andererseits werte ich es als sehr positiv, dass es im obersten Qualitätssegment sehr gut läuft. Die Auslastung in unseren Leitbetrieben ist erfreulich, die führenden Häuser haben sich durchwegs erfolgversprechend positionieren können. Das hohe Risiko, das mit namhaften Investitionen eingegangen wurde, scheint sich bezahlt zu machen, wenn ich an die “Gams” oder “Post” in Bezau, das “Schiff” in Hittisau oder die “Krone” in Au und den “Schwanen” in Bizau sowie die “Sonne” in Mellau denke, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Diese – und eine Reihe anderer führender Häuser – haben mit unterschiedlichen Ausrichtungen ihr ganz spezielles Stammklientel gewinnen können.” “Für mich”, so Blank, “ist das die richtige Strategie, auf Qualität zu setzen.” Es habe sich schon in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Häuser im 4-Stern-Segment stark nachgefragt werden und in einem guten Mix auch unverzichtbar sind. Nicht zu unterschätzen seien auch die Auswirkungen auf andere Bereiche wie die gehobene Gastronomie. Auch hier hätte sich die Region in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt, wie die große Zahl von Haubenlokalen im Bregenzerwald belege. Willkommener Nebeneffekt dieser Entwicklung: damit wird die Region auch für den Tagesgast attraktiver, zumal sich die Qualitätsverbesserungen auch auf andere Bereiche – wie die neue Seilbahn in Bezau – erstrecken.

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