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Waldbrände wüten in Südchina - mindestens drei Tote

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Einige Bauern, die Felder zur Düngung abgebrannt oder auf andere Weise fahrlässig Feuer ausgelöst haben, wurden festgenommen. Heftige Winde fachten die Feuer besonders in Gebieten an, die von der schlimmsten Dürre in China seit fünf Jahrzehnten heimgesucht werden.

Das berichteten die amtlichen Medien am Freitag. Wegen der hohen Brandgefahr durch die verheerende Trockenheit in China hatten die Behörden vielerorts offene Feuer verboten.

Die Waldbrände haben schon tausende Hektar Wald in den Provinzen Fujian, Hunan, Sichuan, Yunnan, Guizhou und Hubei vernichtet. In Fujian mussten rund 800 Menschen bei Evakuierungen in Sicherheit gebracht werden. Die Feuerwehr berichtete, die Brände seien am Freitag nach 22 Stunden “unter Kontrolle” gebracht worden. Die Feuer hatten auch Panik unter den Bewohnern bedrohter Dörfer ausgelöst und Stromverbindungen unterbrochen, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Provinz mobilisierte rund 3.000 Menschen im Kampf gegen die Flammen.

In der südwestchinesischen Provinz Guizhou kamen bei Waldbränden nahe der Stadt Bijie mindestens zwei Menschen ums Leben. Brände wurden auch aus neun Gemeinden der südwestchinesischen Provinz Sichuan und fünf Kreisen der benachbarten Provinz Yunnan gemeldet. In der Provinz Hunan kam ein Funktionär ums Leben, der Evakuierungen organisierte, nachdem Bauern durch das Abbrennen eines Feldes einen Waldbrand ausgelöst hatten.

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