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Wald-Tourismus schlug sich wacker

Obmann Helmut Blank und GF Herlinde Moosbrugger können morgen eine erfreuliche Sommerbilanz präsentieren.
Obmann Helmut Blank und GF Herlinde Moosbrugger können morgen eine erfreuliche Sommerbilanz präsentieren. ©Peter Strauß

In diesem Jahr sind wieder mehr Gäste in den Bregenzerwald gekommen. (Ein Bericht von Peter Strauß)

Egg. “Am Ende haben ein paar Nächtigungen gefehlt, aber auch so ist das Sommerergebnis im Vergleich mit dem Vorjahr ein Riesenerfolg – wenn man das insgesamt weit ungünstigere Wetter berücksichtigt”, freut sich Tourismuschef Bürgermeister Helmut Blank über das zufriedenstellende Sommerergebnis, das er morgen, Freitag, der Jahreshauptversammlung in Au vorlegen kann.

Liegt im Durchschnitt

Und Geschäftsführerin Herlinde Moosbrugger ergänzt, dass “diese Bilanz im Schnitt der vergangenen zehn Jahre liegt. “2001 haben wir im Bregenzerwald die Grenze von 700.000 Sommernächtigungen geknackt, seither lagen die Nächtigungszahlen konstant im Bereich von 730.000 bis 760.000. “Berücksichtigt man die besonders in der Hochsaison Juli/August nicht gerade günstige Witterung, so haben wir uns wacker geschlagen”, analysiert Moosbrugger das Ergebnis.

Erfreulich

Was die Geschäftsführerin aber noch mehr freut, ist der Umstand, dass “heuer insgesamt mehr Gäste in den Bregenzerwald gekommen sind. Weil die Aufenthaltsdauer jedoch stetig sinkt – der Trend zu kürzeren Urlaubsaufenthalten ist weltweit gegeben – steht unter dem Strich bei den Nächtigungen ein kleines Minus von 2341 oder 0,32 Prozent. Betriebswirtschaftlich ist auch das ein Erfolg, denn die Zahl der Gästebetten ist weiter sinkend, dafür die Qualität steigend.”

Gewinner und Verlierer

Talschaftsintern ergeben sich unterschiedliche Entwicklungen. Bezau kann beispielsweise mit einem Plus von mehr als 10.000 Nächtigungen (gut 16 Prozent) aufwarten, in Warth, Bizau oder Schröcken gab es hingegen saftige Rückgänge. “Das Ergebnis von Bezau ist nachvollziehbar, da waren 2009 die beiden Top-Hotels ,Post und ,Gams Baustelle, warum es in manchen Gemeinden zu deutlichen Rückgängen kam, werden wir analysieren müssen, am Beispiel Warth hat sich wohl die Witterung deutlich niedergeschlagen”, so Moosbrugger.

Winter-Optimismus

Nicht nur, weil der Winter dieser Tage schon seine ersten Vorboten geschickt hat und angezuckerte Berge Lust auf Skiurlaub machen, sind die Wälder Touristiker für die Wintersaison zuversichtlich. Es wird die längste Saison in diesem Jahrhundert und statistisch endet der Winter am 30. April 2011, die Lifte haben aber zum Teil Betrieb bis 1. Mai. “Da werden sich die ersten Sommergäste, die Ende April zum Golfspielen anreisen, und die letzten Wintergäste, die am 1. Mai noch ihre Schwünge ziehen, begegnen”, sieht Moosbrugger Vorteile dieser Konstellation, schränkt aber ein, dass es “möglicherweise durch die lange Saison zu ,Löchern kommen kann.”

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