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Walchhofer in Chamonix vorne

Im einmal mehr von Bremseinlagen geprägten Abschlusstraining für die Weltcup-Abfahrt in Chamonix lag am Donnerstag ein ÖSV-Trio, angeführt von Abfahrts-Weltcup-Leader Michael Walchhofer, voran.

Walchhofer war in 1:57,36 Minuten am schnellsten, dahinter folgten seine Teamkollegen Christoph Gruber (+0,41) und Klaus Kröll (0,55). Walchhofer wäre im Donnerstag-Training beinahe gestürzt, nach einem Sprung verhinderte der Salzburger in enormer Schräglage mit Mühe einen schweren Crash. “Das war eine Schrecksekunde. Dann habe ich mir gedacht: ’Jetzt musst du angasen.’ Aber leider war ich im Endeffekt zu schnell“, so Walchhofer. Der 30-Jährige glaubt jedoch, dass die hohe Nummer im Gegensatz zu Garmisch kein allzu großer Nachteil sein wird.

Am Freitag beginnt in Frankreich das letzte Weltcup-Wochenende vor Olympia mit der Super-Kombination (11:00 Uhr Abfahrt, 14:00 Uhr Slalom), am Samstag erfolgt mit der Spezial-Abfahrt (11:00 Uhr) endgültig die Generalprobe für Sestriere. Auch in der Super-Kombi zählt Walchhofer mit Benni Raich, Rainer Schönfelder und Bode Miller zu den Topfavoriten, sein Ziel sind die Top-Drei. Da Kitzbühel-Kombi-Sieger Raich im Abfahrts-Training nur 1,33 Sekunden verlor, dürfte der Pitztaler am Freitag schwer zu schlagen sein. “Aber auf Grund des flachen Slalom-Hanges muss man auf Walchhofer aufpassen“, weiß Raich.

Neben Walchhofer, Raich und Schönfelder starten in der Kombi auch Gruber und Hermann Maier. Wieder mit von der Partie ist in Chamonix Bode Miller. Der Amerikaner ist blendend erholt und braun gebrannt von seinem Dubai-Abstecher nach Chamonix gekommen, die Batterien für Olympia sind eine Woche vor Beginn der Spiele wieder voll. Mario Matt hat hingegen nach seinem schweren Mittwoch-Sturz die Heimreise angetreten.

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