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"Wahlschlacht" hat begonnen

Kandidaten und ihre Teams

Bregenz. Heute am 14. März entscheidet sich, welche Partei den Ton angibt bzw. welche Parteien in Bregenz die nächsten 5 Jahre das Sagen haben.

Der amtierende BM Markus Linhart tritt mit seinem bewährten Team zur Wahl an und möchte sich in folgenden Anliegen weiterhin für Bregenz einsetzen und engagieren. So sind viele städtebauliche Projekte wie Seestadt, neuer Bahnhof, Pipeline, Kornmarkt, Neubau Feuerwehr Vorkloster, Böckle Park oder die Radbrücke über die Ach und der Ausbau des Radwegenetzes genauso umzusetzende Vorgaben wie die Planung neuer Zielsetzungen in sozialen und kulturellen Angelegenheiten. Hier werden etwa Urlaub von der Pflege, Jugend- und Kultursommer, Seniorenbörse, Betreutes Wohnen oder Gemeinwesenarbeit forciert.

Herausforderer und BM Kandidat der SPÖ Michael Ritsch möchte mit seinem Team unter anderem mehr kostengünstige Wohnungen für Junge und Familien, weitere Verbesserungen der Stadtbus-Fahrzeiten, mehr direkte Entscheidungen durch die BürgerInnen aber auch den Ausbau der mobilen Seniorendienste und barrierefreie Zugänge zu allen öffentlichen Einrichtungen sowie längere Ampelphasen bei den Zebrastreifen, die den älteren Mitbürgern mehr Sicherheit geben sollen. Außerdem verweist er auf die erfolgreiche Umsetzung der Korridorvignette, die Bregenz eine Verkehrsentlastung gebracht hat.

Vizebürgermeister Gernot Kiermayer von den Grünen stellt die positive koalitionäre Zusammenarbeit und die Umsetzung wesentlicher Punkte durch die grüne Regierungsbeteiligung in den Vordergrund. So wurde und wird am energieeffizienten Bregenz gearbeitet, von dem Umwelt und Wirtschaft profitieren, die Mobilität der Menschen mit öffentlichen Verkehrsmittel wie dem Stadtbus konnte verbessert werden und sowohl Integration als auch soziale Gerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Gesellschaft sind Eckpunkte der grünen Kraft.

Parteichef von “Bregenz denkt” Karl-Heinz Marent stellt klar, dass etwa ohne seine Partei bei Großobjekten auf die Stadtgestaltung oft zu wenig Rücksicht genommen würde, dass ihr Engagement die rasche Verwirklichung der Anbindung der Oberstadt und des Ortteiles Fluh an das Stadtbusnetz ermöglicht hat oder ohne ihren Einsatz nicht auf die zugesagte Einhaltung der Richtwerte bei Mobilfunkanlagen geachtet werde. Außerdem fordert Marent eine “neue” Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Handschlagqualität in der Gemeindepolitik ein.

Neuling und Stadtparteiobmann Harald Stifter von der FPÖ fordert mehr Bürgernähe ein und möchte für das Projekt Seestatt attraktive Wohn- und Arbeitsplätze schaffen. Weiters fordern die Freiheitlichen die Erstellung eines bürgerfreundlichen Verkehrskonzeptes, die Schaffung von Arbeitsplätzen und leistbaren Wohnflächen, die Erschließung des Seestadtareals mit Anbindung an die Innenstadt, den See und das Vorkloster ein, sowie die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen für die Bürger, damit diese ohne Angst vor Gewalt, Einbrüchen und Verbrechen in Bregenz leben können.

Die Piratenpartei, unter Führung der Stadtparteiobfrau Eva Grabher, möchte sich mit ihrem Team für den Schutz von Bürger- und Menschenrechten sowie dem Datenschutz einsetzen. Weiters stehen das Recht und die Chance auf freie Bildung, der freie Zugang zu Wissen, mehr Mitbestimmung der Bürger, mehr Transparenz auf politischer Ebene und eine gesicherte Privatspähre auf dem Parteiprogramm. Denn wer heutzutage in ein Geschäft gehe, werde gefilmt und durchleuchtet und mit Kundenkarten konfrontiert, bei denen man nicht wisse, was mit den Daten geschehe.

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