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Wahlen in Südkorea begonnen

In Südkorea haben die Wahlen begonnen. Die Wahlberechtigten sind aufgerufen, Provinzgouverneure, Bürgermeister sowie Stadt- und Gemeinderäte zu wählen.

Die Wahlen gelten vor den Präsidentenwahlen im Dezember als erster großer Stimmungstest für die Regierungs- und die größte Oppositionspartei. Angesichts des großen Interesses an der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land und einer allgemeinen Politikverdrossenheit sagten Experten allerdings eine geringe Wahlbeteiligung voraus.

Die Nationale Wahlkommission (NEC) hatte am Mittwoch an die Wähler appelliert, wählen zu gehen. Die Wähler sollten nach dem „Fußballfieber“ auch „Wahlfieber“ zeigen, sagte der NEC-Vorsitzende Yoo Ji Dam. Die Kommission erwartete eine Wahlbeteiligung von etwa 40 Prozent. Bei den Lokalwahlen 1998 lag die Rate bei 52,7 Prozent. Erste Ergebnisse wurde am späten Donnerstagabend (Ortszeit) erwartet.

Für die 4415 Wahlämter bewerben sich mehr als 10.000 Kandidaten. Erstmals dürfen die Wähler außer der Stimme für einen Kandidaten auch eine zweite Stimme für eine der Parteien abgeben. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Ausgang des Rennens um das Bürgermeisteramt in der Hauptstadt Seoul und der Gouverneursposten der Zentralprovinz Gyeonggi.

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