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Waffenstillstand in Nordirland gebrochen

Die britische Regierung hat den von protestantischen Paramilitärs erklärten Waffenstillstand in Nordirland als gebrochen bezeichnet. Die Ausschreitungen der letzten Tage waren die schwersten seit Jahren.

Der für die Provinz zuständige Minister, Peter Hain, begründete die Einschätzung mit den Angriffen der pro-britischen Ulster Volunteer Force und des Red Hand Commando am Wochenende auf die Sicherheitskräfte. Dazu kämen die gewaltsamen Auseinandersetzungen der protestantischen Organisationen untereinander. Die Erklärung gilt als Warnung der Regierung in London, dass sie Übergriffe der Extremisten in der britischen Provinz nicht tolerieren wird.

Die Unruhen am Wochenende waren die seit Jahren schwersten in Nordirland. Dabei wurden 50 Polizisten verletzt. Die Spannungen nehmen zu, seit die britische Regierung Sicherheitskräfte abzieht. Damit reagiert sie auf eine Ankündigung der anti-britischen Irisch-Republikanischen Armee (IRA), ihre Waffen abzugeben. Die pro-britischen Gruppen werfen der Regierung vor, der IRA zu große Zugeständnisse zu machen.

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