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"Waffenruhe besteht nicht mehr"

Nach Ansicht des bewaffneten Arms der palästinensischen Hamas besteht die seit Monaten geltende Waffenruhe mit Israel „nicht mehr“.

Israel habe sich nicht an die Abmachung gehalten, „und jetzt sind die palästinensischen Gruppen dran“, erklärte ein Sprecher der Ezzedin-al-Kassam-Brigaden am Dienstag.

Die Brigaden schossen nach eigenen Angaben fast dreißig Raketen und Dutzende Mörsergeschoße auf israelisches Gebiet ab. Dies sei als Antwort auf die jüngsten israelischen Militäreinsätze zu verstehen, sagte der Sprecher weiter. Verletzte gab es durch den Beschuss nicht.

Die Raketen seien abgefeuert worden, „um die Morde zu rächen, die der Feind begangen hat“, erklärten die Brigaden. Die radikale Gruppierung hatte sich seit der Waffenruhe zu keinem Raketenangriff mehr bekannt; vor allem der Islamische Jihad – der sich der Waffenruhe nicht angeschlossen hatte – feuerte dagegen weiterhin Geschoße auf Südisrael ab.

Seit Anfang des Monats fliegt die israelische Armee auch wieder Luftangriffe im Gaza-Streifen. Allein seit vergangenem Samstag kamen dabei neun Palästinenser in Gaza und im Westjordanland ums Leben. Am Montag drohte Israel mit einem Einmarsch im Gaza-Streifen, wenn der Raketenbeschuss nicht aufhöre.

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