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Waffenlager in Baden: Waffen wurden in Asia-Shops und auf Kirtagen verkauft

Die Waffen aus dem Waffenlager bei Baden wurden in Shops in Wien und auf Kirtagen weiterverkauft.
Die Waffen aus dem Waffenlager bei Baden wurden in Shops in Wien und auf Kirtagen weiterverkauft. ©SID NÖ
In einer Lagerhalle im Bezirk Baden konnten Polizeibeamte ein riesiges Waffenlager ausheben. Die Waffen sollen auch in zwei Asia-Shops in WIen und auf Kirtagen weiterverkauft worden sein.
Waffenlager ausgehoben
Bilder der Waffen

Die Waffen, darunter japanische Schlagwaffen, Messer, Schlagringe und Soft-Guns, stammen überwiegens aus China und wurden sogar teilweise legal mit dem Schiss transportiert – entsprechende Zollpapiere wurden entdeckt. Einige davon seien aber als Spielzeuge deklariert worden, ob das rechtmäßig war, müsse man erst überprüfen, erklärte ein Ermittler der Polizeiinspektion Günselsdorf.

Die 37-jährige Mieterin der Lagerhalle, die aus Wien stammt, wurde wegenm Vergehen nach dem Waffengesetz und Verstoß gegen gewerberechtlcihe Vorschriften angezeigt.

Waffenlager in Baden: Jugendliche wurden ausgeforscht

Ins Rollen gekommen waren die Erhebungen am vergangenen Freitag, weil einem Burschen in einem Lokal ein Schlagring aus der Tasche fiel und die Beamten darüber informiert wurden. Bisher wurden neun Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren und ein Unmündiger (13) – ausgeforscht, die an den Diebstählen bzw. der Weitergabe beteiligt waren. Es dürften aber noch weitere Burschen dazukommen, hieß es. Sie seien alle geständig und hätten sich teilweise sogar selbst bei den Kriminalisten gemeldet, erzählte der Ermittler.

Burschen verkauften Waffen aus Lagerhalle in Baden weiter

Mit Anzeigen müssen sie aber dennoch rechnen – nicht nur wegen Diebstahls, sondern weil für Jugendliche generell ein Waffenverbot herrsche, erläuterte er. Zu den Waffen waren die Burschen gekommen, weil einer von ihnen durch ein unversperrtes Fenster in das Waffenlager eingestiegen war und sich umgesehen hatte. Die mitgenommenen Waffen verkauften und verteilten sie dann an weitere Freunde, alle aus der Gemeinde oder dem Bezirk Baden.

(APA/Red)

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