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"Waffenbesitzer nicht in einen Topf werfen"

Schwarzach - Nachdem am vergangenen Wochenende in Bregenz zwei Passanten aus vorbeifahrenden Autos mit einer Luftdruckpistole angeschossen wurden, laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren.  | Umfrage Interview mit Waffenhändlerin Margot Boss-Deuring Zwei Passanten in Bregenz mit Luftdruckpistole beschossen | Schussverletzung in Bregenz

Eine derartige Pistole kann österreichweit in allen Waffengeschäften von jeder Person erstanden werden, die über 18 Jahre alt ist und einen amtlichen Lichtbildausweis mit sich führt. Prinzipiell kann mit einer Luftdruckpistole einem Menschen kein lebensbedrohlicher Schaden zugefügt werden. Schmerzhaft ist ein Treffer dennoch.

“Wir verkaufen ungefähr fünf Stück pro Monat. Allerdings sind die Käufer bei Luftdruckpistolen meist älter und nicht gerade erst 18 Jahre alt geworden. Die jungen Kunden kaufen sich vermehrt Gasdruckpistolen”, erklärte Margot Boss-Deuring im VOL Live-Interview. Die Inhaberin des Waffen Deuring in Bregenz warnt aber davor, nach den feigen Attentaten alle Waffenbesitzer in einen Topf zu werfen: “Wer in Österreich eine Waffenbesitzkarte hat, wird alle fünf Jahre peinlich genau überprüft. Neben der Verwahrung wird auch die Handhabung sowie der psychologische Zustand des Waffeninhabers überprüft. Es ist bei uns einfacher an eine illegale als eine legale Waffen zu kommen.”

Interview mit Waffenhändlerin Margot Boss-Deuring

Boss-Deuring vermutet hinter der feigen Aktion – wie so viele – Jugendliche und einen “ausgearteten Lausbubenstreich”.

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