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WADA-Kommission für Ausschluss Russlands aus IAAF

Mariya Savinova (l.) und Ekaterina Poistogova feiern Olympia-Gold und -Bronze über 200 Meter in london 2012. Beide könnten jetzt lebenslang gesperrt werden.
Mariya Savinova (l.) und Ekaterina Poistogova feiern Olympia-Gold und -Bronze über 200 Meter in london 2012. Beide könnten jetzt lebenslang gesperrt werden. ©EPA
Mit der Forderung nach drakonischen Strafen und schweren Vorwürfen bis in russische Regierungskreise hinein hat die Welt Anti-Doping Agentur (WADA) auf die Manipulationsaffäre in Russland reagiert. Die Ermittlungskommission der WADA empfahl am Montag in Genf, Russland aus dem Leichtathletik-Weltverband (IAAF) auszuschließen und fünf Athleten sowie fünf Trainer auf Lebenszeit zu sperren.

Außerdem solle das Doping-Kontrolllabor in Moskau geschlossen und dessen mutmaßlich in Manipulationen verwickelte Direktor abgelöst werden. Dem russischen Sportminister Witali Mutko wurde vorgeworfen, er solle angeordnet haben, “bestimmte Dopingproben zu manipulieren”.

“Geheimsache Doping – Wie Russland seine Sieger macht”

Die Kommission wird vom früheren WADA-Chef Richard Pound geleitet. Dem Gremium gehören auch der Sportrechts-Experte Richard McLaren und der deutsche Kriminalbeamte Günter Younger an. Es war eingesetzt worden, um die in einer ARD-Dokumentation erhobenen Vorwürfe über systematisches Doping im russischen Spitzensport zu untersuchen. In dem Film “Geheimsache Doping – Wie Russland seine Sieger macht” waren am 3. Dezember 2014 geheime Aufzeichnungen in Bild, Ton und Schrift mit Hinweisen auf staatlich unterstütztes Doping präsentiert worden. Im Hintergrund soll offenbar ein Betrugs- und Vertuschungsapparat gewirkt haben.

In diesem Jahr wurden bereits zahlreiche russische Leichtathleten wegen Dopings gesperrt. Verbandspräsident Valentin Balachnitschew trat Mitte Februar von seinem Amt zurück.

Russland nannte WADA-Forderungen “politisch motiviert”

Russland hat die Forderung einer Untersuchungskommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) nach drakonischen Strafen für die russische Leichtathletik in ersten Reaktionen als politisch motiviert zurückgewiesen. Zugleich betonte Sportminister Witali Mutko am Montag in Moskau, dass die WADA zwar Empfehlungen aussprechen könne, aber selbst niemanden von Wettbewerben ausschließen könne.

“Das ist eine politisch motivierte Erklärung aus der Reihe von Sanktionen gegen Russland”, sagte Wladimir Ujba, Leiter des russischen Kontrolllabors. Dem mutmaßlich in Manipulationen verwickelten Moskauer Labor soll nach den Empfehlungen die WADA-Akkreditierung entzogen werden.

Die Ermittlungskommission der WADA empfahl am Montag in Genf, Russland aus dem Leichtathletik-Weltverband (IAAF) auszuschließen und fünf Athleten sowie fünf Trainer auf Lebenszeit zu sperren.

Ausschluss Russlands für IAAF-Chef Coe möglich

IAAF-Chef Sebastian Coe will mit seinen Vorstandskollegen im Leichtathletik-Weltverband (IAAF) schnellstmöglich darüber beraten, ob Russland von Wettkämpfen ausgeschlossen werden soll. Die Sanktionsmöglichkeiten reichen laut Coe bis zur vollständigen Suspendierung des russischen Verbandes (ARAF). Die von der WADA-Kommission vorgelegten Erkenntnisse seien “alarmierend”, so Coe.

“Ich habe im Vorstand urgiert, dass der Prozess zur möglichen Sanktionierung der ARAF eingeleitet wird. Das wird nicht auf die leichte Schulter genommen. Wir werden alles dafür tun, um die sauberen Athleten zu schützen und die Glaubwürdigkeit unseres Sports wiederherzustellen”, sagte der frühere Langzeit-Vizepräsident des unter Korruptionsverdacht stehenden Ex-IAAF-Chefs Lamine Diack.

(APA)

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