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Wachmann bricht vor dem Sarg der Queen zusammen

©Symbolbild/Canva, Screenshot/YouTube/World Event Clips
Ein Wachmann ist am Sarg von Queen Elizabeth II. in der Londoner Westminster Hall zusammengebrochen. 

Er hatte in der Nacht zu Donnerstag vor dem Sarg auf einem kleinen Podest gestanden, wie in einer Live-Übertragung des öffentlich-rechtlichen Senders BBC zu sehen war. Während eines Wachwechsels fiel der Wachmann dann vornüber und prallte mit dem Gesicht auf den Boden.

In der sonst sehr stillen Westminster Hall, in welcher der Sarg der Queen aufgebahrt steht, war der Aufprall deutlich zu hören. Bereits zuvor war der Wachmann mehrfach ins Schwanken geraten und einmal vom Podest gestolpert.

Bereits mehrere Zusammenbrüche von Wachen in der Vergangenheit

Umstehende Wachen eilten dem Gestürzten zu Hilfe und drehten ihn auf den Rücken. Mehrere wartende Menschen, die von der Queen Abschied nehmen wollten, schlugen erschrocken die Hände vor dem Gesicht zusammen. Der Livestream wechselte daraufhin zu einer Außenansicht.

Über den Gesundheitszustand des Wachmanns war zunächst nichts bekannt. Die traditionellen Wachmänner in Großbritannien müssen bei ihrer Arbeit oft stundenlang stehen. Bereits in der Vergangenheit gab es deshalb ähnliche Vorfälle wegen Kreislaufproblemen.

Sarg vier Tage lang in Westminster Hall aufgebahrt

Nach einer feierlichen Prozession vom Buckingham-Palast war der Sarg der Queen am frühen Mittwochabend für vier Tage in Westminster Hall aufgebahrt worden. Der Sitz des britischen Parlaments ist 23 Stunden täglich geöffnet, damit Besucher am Sarg vorbei defilieren können.

Tausende Menschen haben in London in der Nacht zum Donnerstag Schlange gestanden, um Königin Elizabeth II. Respekt zu zollen. Bis Montagmorgen können die Menschen dort langsam am Sarg vorbeiziehen und Abschied vom langjährigen Staatsoberhaupt der Briten nehmen.

(APA/dpa)

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