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VW-Aktien brechen nach Geständnis zu CO2-Falschangaben um 8,3% ein

Hunderttausende VW-Autos könnten mehr CO2 ausgestoßen und damit mehr Sprit verbraucht haben als vom Hersteller angegeben
Hunderttausende VW-Autos könnten mehr CO2 ausgestoßen und damit mehr Sprit verbraucht haben als vom Hersteller angegeben ©APA
Die Aktien des deutschen Autobauers Volkswagen (VW) sind am Mittwoch an der Frankfurter Börse deutlich eingebrochen, nachdem das Unternehmen am Dienstagabend weitere Unregelmäßigkeiten bei den CO2-Werten eingeräumt hatte. Gegen 9.45 Uhr lagen die VW-Aktien mit minus 8,29 Prozent auf 101,801 Euro am Ende des Leitindex DAX.
Auch CO2-Werte manipuliert
VW-Absatz in den USA konstant
3.000 Porsche-Pkw betroffen

Bei rund 800.000 VW-Autos liegen die tatsächlichen CO2-Werte höher als angegeben. Die wirtschaftlichen Risiken aus diesem neuen Problem werden auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt. Bisher ging es in dem Skandal um Stickoxid (NOX). Im September hatte der Autobauer eingestanden, bei Abgas-Tests auf dem Prüfstand mit Softwarehilfe die Ergebnisse für Diesel-Motoren manipuliert zu haben. Die Software schaltet in Testsituation in einen Sparmodus. In diesem Zusammenhang musste VW bereits 6,5 Mrd. Euro zurückstellen.

Auch Porsche-Papiere im Tiefflug

Die Papiere von Porsche Automobil sackten ebenfalls um klare 8,32 Prozent ab. Das Unternehmen erwartet nach den gestrigen Hiobsbotschaften zu Volkswagen den negative Auswirkungen auf sein eigenes Konzernergebnis. An den Prognosen für das Geschäftsjahr 2015 hält das Unternehmen dennoch fest.

Schwere Zeiten für Auto-Branche

Auch andere Autowerte zeigten sich von der Nachrichtenlage belastet. Zweitschwächster Wert im DAX waren BMW mit minus 3,18 Prozent. Daimler verloren 2,99 Prozent.
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