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VVV: Deutlich weniger Fahrgäste im Corona-Jahr

Verkehrsverbund Vorarlberg verkaufte rund ein Drittel weniger Tickets
Verkehrsverbund Vorarlberg verkaufte rund ein Drittel weniger Tickets ©Sams
Die Zahl der Fahrgäste im öffentlichen Verkehr hat in Vorarlberg im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie stark abgenommen.

Nach Angaben des Verkehrsverbunds Vorarlberg (VVV) wurden rund ein Drittel weniger Fahrscheine verkauft als im Jahr davor. Bei den Jahreskarten gab es einen Rückgang um 6,5 Prozent auf 70.637 Stück. Gleichzeitig seien die digitalen Angebote stark nachgefragt worden, hieß es.

Optimistisch in die Zukunfg

Das Coronavirus führte ab März 2020 zeitweise zu einem Einbruch bei den Fahrgastzahlen von bis zu 90 Prozent, informierten am Mittwoch VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand und der zuständige Landesrat Johannes Rauch (Grüne). Seinen Optimismus ließ sich Hillbrand deswegen aber nicht nehmen. "Der öffentliche Verkehr ist für die Bewältigung der Klimakrise unabdingbar. Wir sind davon überzeugt, dass der Nachfrageeinbruch mittelfristig wieder wettgemacht werden kann", sagte er.

Hillbrand verwies unter anderem auf die Aktivitäten im Bereich der Digitalisierung. Die Ticketing-App "Fairtiq", die es seit September 2018 gibt, habe im Pandemie-Jahr 2020 einen deutlichen Aufschwung erfahren. So seien beinahe doppelt so viele Registrierungen gezählt worden wie im Jahr 2019 (14.280 gegenüber 7.932). Innovative Mobilitätslösungen biete man etwa auch in Form der "Vmobil Card" sowie des "Vmobil Kundenportals" an.

Angebot wird weiter ausgebaut

Mit dem Fahrplanwechsel 2020/21 sei das Bus- und Bahnangebot noch weiter ausgebaut worden. "Nur wenn die Menschen ihre Arbeitsplätze, Bildungseinrichtungen, Freizeitangebote und ihr Zuhause schnell und bequem erreichen können, können wir sie für umweltfreundliche Mobilitätsformen begeistern", sagte die Vorarlberger Gemeindeverbandspräsidentin Andrea Kaufmann (ÖVP).

Rauch betonte den Aspekt der Umweltfreundlichkeit. Seit dem Frühjahr 2020 seien auf Linien zwischen Bludenz, Feldkirch bis nach Götzis die vier österreichweit ersten E-Busse im Überlandverkehr unterwegs. Für 2022 sei die Anschaffung weiterer E-Fahrzeuge vorgesehen. Dadurch leiste der öffentliche Verkehr einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, so Rauch.

(APA)

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