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Vorwürfe gegen Feriencamp-Betreiber: Das unternimmt die kath. Kirche Vorarlberg

©Symbolbilder: Pixabay
Jener Mann, gegen den wegen Missbrauchs-Vorwürfen ermittelt wird, soll in Vorarlberg ein katholisches Feriencamp betrieben haben. Nun äußert sich die katholische Kirche Vorarlberg.
Missbrauchsverdacht gegen Camp-Betreiber

Der Feriencamp-Betreiber (73) steht im Verdacht, vor mehr als 30 Jahren einen damals achtjährigen Buben schwer missbraucht zu haben. Auch in Vorarlberg soll er nach aktuellen Erhebungen 2006 ein katholisches Ferienlager veranstaltet haben. Ein von ihm beschäftigter Betreuer soll sich an Buben vergriffen haben. Der Ex-Mitarbeiter wurde bereits angezeigt.

Das sagt die katholische Kirche

Es könne mit ziemlicher Sicherheit ausgeschlossen werden, dass die katholische Kirche der Veranstalter war, hieß es auf VOL.AT-Anfrage aus dem Pastoralamt. "Es liegt nichts bei der Ombudsstelle vor, es liegt nichts bei der Diözesan-Kommission, die sich mit Missbrauchsanzeigen beschäftigt", so die katholische Kirche Vorarlberg. Auch dem damaligen Leiter der jungen Kirche und dem damaligen Leiter des Pastoralamts sei von so einem Lager nichts bekannt. Hier gebe es nur die Miniwochen, die nicht gemeint seien.

Kein Ferienlager der Kirche

"Was natürlich sein kann ist, dass er als Wiener bei uns im Land eine Hütte oder ähnliches gemietet hat und dann sein Feriencamp katholisches Ferienlager nennt", so die Vermutung der katholischen Kirche Vorarlberg. Es habe so gesehen rein gar nichts mit der katholischen Kirche Vorarlberg zu tun. "Er ist kein Mitarbeiter von uns, es wurde nicht von uns veranstaltet", erklärt man. Es sei kein Ferienlager der katholischen Kirche Vorarlberg und auch nicht im Auftrag dieser gewesen.

(VOL.AT)

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