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Vorspielabend und FBA-Präsentation

©MO
Egg. Am Mittwoch, den 16. Mai 2012, lud das BORG Egg in den Musiksaal der Hauptschule Lingenau. Ein Vorspielabend der SchülerInnen der musischen Klassen wurde kombiniert mit der Präsentation der Fachbereichsarbeiten von neun MaturantInnen.

 Ariel Lang bezeichnete in seiner Moderation die Fachbereichsarbeit als die Königsdisziplin der Matura. Eine schriftliche Maturaarbeit können sich sich die SchülerInnen damit ersparen, aber keine der neun MaturantInnen, die sich dazu entschlossen haben, bestritt dann auch in der jeweiligen rund fünfminütigen Präsentation, dass sie das Erstellen der FBA einigen Schweiß gekostet habe. Alle bekräftigten aber auch, dass sie nun froh seien, dass sie diese Arbeit geschrieben haben.

Der Abend im Musiksaal der Hauptschule Lingenau bot ein höchst abwechslungsreiches und anregendes Programm. Vielfältige Musikblöcke, in denen SchülerInnen ihre Fähigkeiten auf Gitarre, Klavier, Querflöte, aber auch stimmlich demonstrierten, wurden ergänzt von Auftritten des Chors und des Schlagzeugensembles sowie einer Tanzdarbietung, die die Musiklehrerin Elisabeth Marxgut zusammen mit der ehemaligen BORG-Schülerin und Tanzpädagogin Veronika Larsen mit sechs Schülerinnen einstudiert hatte.

Zwischen diesem musikalischen Programm boten die MaturantInnen einen kurzen Einblick in ihre Fachbereichsarbeiten. Auch hier wurde Abwechslung groß geschrieben, spannte sich der Bogen doch von Lea Mohrs Untersuchung des Bildes der Jungfrau Maria bis zu Rebecca Hofers Auseinandersetzung mit dem Bild des Pferdes in der Kunst. Rebecca Fetz spürte der Geschichte der Bregenzer Seebühne nach und entwarf auch ein eigenes Bühnenbild für die nächstes Jahr auf dem Programm stehende Oper „Die Zauberflöte“.

Valentina Marterer zeichnete nicht nur die Geschichte der Modefotografie nach, sondern betätigte sich auch selbst in diesem Genre und gewann zwei Schülerinnen als Models, die für sie in Wien posierten – und auch Touristen und Einheimische auf sich aufmerksam machten.

Gar trocken klingt der Begriff „Statistik“, doch Florin Metzler machte anschaulich und höchst unterhaltsam deutlich, wie mit dieser scheinbar objektiven Darstellung gezielt gelogen werden kann. Anna Amanda Steurers Auseinandersetzung mit Friedensreich Hundertwasser vermittelte wiederum nicht nur einiges von der Vielfältigkeit dieses Künstlers, sondern ließ auch in das von ihm geplante Rogner-Bad in Blumau ein- und abtauchen, während Tina Halbeisen aufregend klassische Stillleben mit CD-Covers von Metal-Bands verglich und wiederkehrende Motive aufdeckte.

Viktoria Fricker und Julia Willi beschäftigen sich in ihren Arbeiten schließlich mit dem Medium Film. Während erstere die Geschichte der Stop-Motion-Animation aufarbeitete und auch einen eigenen kleinen Film, den die Maturantin in dieser unglaublich zeitaufwendigen Technik produziert hatte, zeigte, widmete sich Julia Willi der „verborgenen Kunst des Filmschnitts“ und präsentierte ebenfalls eigene praktische Arbeiten.

Kein Leerlauf kannte somit das knapp zweistündige Programm, bei dem musikalischer Genuss und ebenso knappe wie informative Präsentationen Hand in Hand gingen. Groß war deshalb auch der Applaus im voll besetzten Saal für die einzelnen Darbietungen. (Walter Gasperi)

 

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