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Vorgeschmack auf den südafrikanischen Winter

Schruns - Düsteres Regenwetter am ersten Trainingstag der spanischen Fußball-Nationalelf im Montafon: Erst langsam gaben die Wolken die Berggipfel rund um den Aktivpark in Schruns-Tschagguns frei und ließen einen Blick auf ihr "weißes Kleid" zu.
Spanische Nationalmannschaft trainiert in Schruns

Vom Hochjoch grüßte Neuschnee, doch dafür hatten weder die spanischen Fußballstars noch die rund 150 heimischen und ausländischen Journalisten einen Blick übrig. Ein absoluter Blickfang war dagegen die TV-Journalistin Ines Sainz. Die ehemalige Miss Spanien (1997) arbeitet für die mexikanische TV-Anstalt „TV Azteca“ und berichtet live aus dem Montafon. Ihr Anblick ließ die Kicker gar den Regen vergessen. Die Organisatoren selbst wären für ein paar Sonnenstunden dankbar.

Vor allem Rudi Summer, der für den Rasen im Stadion zuständig war. Noch am Samstag hatte er ihn gemäht, doch nach dem sonntägigen Individualtraining einiger rekonvaleszenter Spieler wurde von den Spaniern eine kürzere „Rasenfrisur“ gefordert. „18 mm dürfen die Grashalme messen“, erzählt Summer. Deshalb rückte er gestern in den frühen Morgenstunden – die Uhr zeigte gerade einmal 6.30 – bei nasskaltem Wetter aus. Zwischen den Trainingseinheiten kümmern sich insgesamt acht Leute um das satte Grün. Die spanischen Stars ließen sich durch die niedrigen Temperaturen von rund neun Grad nicht die Freude am Spiel verderben. „Das Klima ist ähnlich dem, das uns in Südafrika erwarten wird“, meinte Xabi Alonso.

Und der 28-jährige Real-Star sparte nicht mit Lob für das Montafon. Viel diplomatischer äußern sich die Spieler bei teaminternen Fragen. Dass man sich zu den WM-Favoriten zählt, dessen sind sich die stolzen Spanier bewusst. Joan Capdevilla lieferte dafür auch gleich die Begründung: „Wir haben uns in den letzten zwei Jahren den Respekt der Gegner erarbeitet. Wir haben seit der EURO weiter an Erfahrung sammeln können. Wir haben uns insgesamt gesteigert und sind besser als 2008.“

Probleme mit dem Ball

„Wir müssen mit Demut an das Unternehmen WM herangehen. Aber ich bin sicher, dass in Südafrika Spaniens Stunde schlagen wird“, gibt sich auch „Barca“-Star Xavi Hernandez nicht gerade kleinlaut. Allein auf die Frage, ob denn nicht Teamkollege Victor Valdez besser wäre als Teamkapitän und Torhüter Iker Casillas, lässt er sich nicht aus der Reserve locken. „Victor ist ein guter Tormann und hat sich voll integriert“, so Xavi. Währenddessen plagt sich Casillas ganz offen mit dem WM-Ball. „Es ist traurig, dass eine WM so einen miesen Ball hat.“

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