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Vorarlbergs Landeshauptmann Wallner enttäuscht von EU-Gipfel

Landeshauptmann Markus Wallner ist vom EU-Sondergipfel in Bratislava enttäuscht.
Landeshauptmann Markus Wallner ist vom EU-Sondergipfel in Bratislava enttäuscht. ©VN/Bernd Hofmeister; APA; Montage: VOL.AT
Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner hat sich enttäuscht über den Sondergipfel der EU-27 in Bratislava geäußert.

Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) steht den Ergebnissen des Sondergipfles von 27 EU-Mitgliedsstaaten zur Flüchtlingsfrage in Bratislava ernüchtert gegenüber. Die Staats- und Regierungschefs seien viele Antworten schuldig geblieben. “Den so dringend benötigten europäischen Schulterschluss in der Asyl- und Flüchtlingskrise hat es wieder nicht gegeben”, ärgerte sich Wallner. Europa sei einmal mehr keine Hilfe in der Flüchtlingsfrage.

EU-27 “konzeptlos”

Eine gesamteuropäische Lösung der Flüchtlingsfrage sei für den ÖVP-Politiker in weite Ferne gerückt. “Umso mehr kommt es jetzt auf die nationale und regionale Ebene an”, meinte Wallner. Die EU-27 bezeichnete der Landeshauptmann in Bezug auf die Flüchtlingsdebatte als “konzeptlos”. Umso mehr seien Österreich und Vorarlberg gezwungen, die nationalen beziehungsweise regionalen Bemühungen fortzusetzen. Am eingeschlagenen Kurs, Stichwort Grenzsicherung, müsse man weiter mit aller Konsequenz festhalten.

(Red.)

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