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Vorarlbergs Kulturpublikum fühlt sich gut bedient

Dornbirn – Wer sich für Kultur interessiert und gerne ins Theater, Konzert, Museum oder Kino geht, fühlt sich mit dem vielfältigen Kulturangebot in Vorarlberg im wesentlichen gut bedient.

So lassen sich die Ergebnisse der Studie “Kulturnutzung und Kulturaktivität in Vorarlberg 2010” zusammenfassen, die Landesrätin Andrea Kaufmann gemeinsam mit Studienautor Professor Frederic Fredersdorf und IG-Kultur-Geschäftsführerin Juliane Alton heute, Freitag, in Dornbirn vorstellte.

Studie über Kulturnutzung in Vorarlberg vorgestellt 

Die Studie sei ein interessanter Anhaltspunkt für die künftige kulturpolitische Ausrichtung, sowohl hinsichtlich der Schwerpunktsetzung als auch der Förderung, sagte Kaufmann. Das Wissen um die Nutzerinteressen sei ein Gradmesser für die Programmatik und verhindere längerfristig auch das Ausschütten von Fördermitteln nach dem Gießkannenprinzip.

Kulturvermittlung für Vorarlbergs Kinder und Jugendliche

Ein wichtiges Anliegen ist der Landesrätin die Kulturvermittlung insbesondere für Kinder und Jugendliche. Die Studie hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Befragten schulische und außerschulische Kulturaktivitäten ihrer Kinder (mit-)finanzieren. Dafür werden teilweise mehr als 60 Euro im Monat ausgegeben. Über 60 Prozent der Eltern zeigen sich sogar bereit, noch mehr Geld dafür zu investieren.

Insgesamt charakterisiert die Studie den eher kulturinteressierten Kreis der Bevölkerung. Besser gebildete Frauen im Alter von 35 bis 49 und Männer von 45 bis 69 sind überrepräsentiert, erläuterte Professor Fredersdorf. Insgesamt zeigen sich deutlich mehr als 80 Prozent der Befragten zufrieden mit den lokalen und regionalen Kulturangeboten. Auch die Kulturförderung findet breite Zustimmung, vor allem weil darin die Schaffung eines gesellschaftlichen Mehrwertes gesehen wird. (VLK)

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