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Vorarlbergs Banken tummeln sich in Liechtenstein

Schwarzach/Vaduz - Fünf der Banken am Finanzplatz Liechtenstein gehören österreichischen Banken bzw. operieren unter Teilhaberschaft österreichischer Finanzinstitute.
Vorerst keine Ermittlungen gegen Österreichs Banken

Praktisch alle arbeiten mit einem Netz von Treuhandinstituten, Trust-Bankern und Partnern zusammen.

Die meisten Konzessionen am Bankplatz Liechtenstein holten sich die Österreicher – allen voran die Vorarlberger Geldinstitute – Ende der 90er Jahre für Niederlassungen in dem steuerfreundlichen Zwergstaat. Schwerpunkt ist die Vermögensverwaltung, das Geschäft mit dem Geld reicher Privatkunden. Diskretion wird groß geschrieben. Das Umfeld für die in Liechtenstein tätigen Banker ist nach Auffliegen der deutschen Steueraffäre schwieriger geworden. Die von der Datenweitergabe bisher hauptbetroffene Liechtensteinische Fürstenbank LGT etwa wurde wegen möglicher Imageschäden von Standard & Poors (S&P) gestern schon auf “negativen Ausblick” gesetzt.

Mit “Kapitalanlage im Ausland” und dem strengen Bankgeheimnis wirbt die Liechtenstein-Tochter der Raiffeisenbank Kleinwalsertal auf ihrer Homepage. Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 sei die Raiffeisen Bank (Liechtenstein) AG eine der am schnellsten wachsenden Banken in Vaduz. Im “Fuchs-Report 2008” sei sie erneut zum besten Vermögensmanager in Liechtenstein gekürt worden. Gegründet worden war die Bank als Tochter der Raiffeisenbank Kleinwalsertal AG und der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg. 2003 übernahm Raiffeisen Liechtenstein die Liechtensteiner Niederlassung von Erste Bank und Sparkassen und fusionierte sie dazu.

Die Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG hat in Liechtenstein ebenfalls seit 1998 ihre Tochter Hypo Investment Bank (Liechtenstein) AG Vaduz. Deren Vorstandssprecher Andreas Insam ist seit 2004 Vorstand im Liechtensteinischen Bankenverband.

Seit knapp neun Jahren (Konzession: 1999) ist die Kärntner Hypo Alpe Adria Bank (heute Hypo Group Alpe Adria) mit der Hypo Alpe-Adria Bank Liechtenstein AG vertreten. Schwerpunkt: ebenfalls die Vermögensverwaltung und Vermögensberatung.

Seit 1997 mit einer eigenen Niederlassung im Geschäft in Liechtenstein ist die Vorarlberger Volksbanken-Gruppe. Die Volksbank Liechtenstein hebt auf ihrer Internetseite hervor, unter den Top-3 der Vermögensverwalter im Fürstentum zu sein. Man sieht sich als Privatbankverbindung für “anspruchsvolle” nationale und internationale Kunden.

An der u.a. im Stiftungsgeschäft stark verankerten Liechtensteiner Bank Frick ist heute noch mit rund 25 Prozent die Wiener Städtische Versicherung über ihre Tochter “Vienna Life” beteiligt. Die österreichische BAWAG war bis Frühjahr 2006 mit 26 Prozent an der Bank Frick & Co AG beteiligt, hat ihre Anteile aber verkauft.

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