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Vorarlberger Wald erfüllt wichtige Schutzfunktion

Im Zuge des landesweiten Entwicklungsprozesses "Zukunft der Verwaltung" wurde die Struktur des Landesforstdienstes erneuert und optimiert.
Im Zuge des landesweiten Entwicklungsprozesses "Zukunft der Verwaltung" wurde die Struktur des Landesforstdienstes erneuert und optimiert. ©VLK/Gerhard Wirth
Der Landesforstdienst leistet wichtige Arbeit zur langfristigen Sicherstellung der vielfältigen natürlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Funktionen des Waldes. Im Zuge des landesweiten Entwicklungsprozesses "Zukunft der Verwaltung" wurde die Struktur des Landesforstdienstes erneuert und optimiert. Damit können die Herausforderungen und Bedrohungen für den Wald bestmöglich bewältigt werden, erläuterten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Erich Schwärzler.

Der Landesforstdienst mit 39 regionalen Waldaufsehern wurde zur Unterstützung der Waldeigentümer eingerichtet. Er war bisher in vier Bezirksforstabteilungen und die Abteilung Forstwesen im Amt der Landesregierung gegliedert. Mit 1. Jänner 2018 wurden die behördlichen Kräfte in zwei Kompetenzzentren – Forstverwaltung Nord in Bregenz und Forstverwaltung Süd in Bludenz – gebündelt, nichtbehördliche Aufgaben werden im Amt der Landesregierung behandelt.

Das bringt Vorteile, so LH Wallner: Der landesweite Verwaltungsvollzug und die Förderabwicklung werden einheitlicher und es ergeben sich Synergien, zudem werden der interne Wissensaustausch und Vertretungen erleichtert. Die lokal in den Gemeinden situierten Waldaufseher bilden das Rückgrat des Landesforstdienstes. Sie sollen in ihren Kompetenzen gestärkt werden und als erste Ansprechpartner, Berater und Drehscheibe in allen forstlichen Angelegenheiten fungieren. Bürger können sich wie bisher in allen Waldangelegenheiten an “ihre” Waldaufseher wenden, welche die anstehenden Themen entweder vor Ort selbst erledigen oder an die zuständige Stelle weiterleiten.

Landesrat Schwärzler hob ebenfalls die vielfältigen Funktionen des Waldes hervor – als natürlicher Schutz für Straßen und Siedlungen, als Wasserspeicher, Holzlieferant für die Bau- und die Energiewirtschaft, Arbeitsplatz sowie als Freizeit- und Erholungsraum. Weniger Bürokratie und insbesondere die Unterstützung und Förderung von Kleinstwaldbesitzern seien wichtig, damit die aufwändige Waldpflege in extremen Berglagen und damit die im ländlichen Raum lebenswichtige Schutzwaldfunktion erhalten werden können.

Zu diesem Zweck gibt es mit dem Vorarlberger Waldfonds ein österreichweit nach wie vor einzigartiges Förderinstrument, mit dem Kleinwaldbesitzer unbürokratisch unterstützt werden können, erklärte Landesforstdirektor Andreas Amann. Ziel des Landesforstdienstes sei es, “dass die Waldbesitzer Freude am Wald haben”, sagte er. Darüber hinaus gelte es auch in der Bevölkerung das Bewusstsein für die Bedeutung der Waldpflege zu stärken und die Ausbildung der nötigen Forstfacharbeiter voranzutreiben.

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