Vorarlberger Spitzenkandidatin ist 48,5 Jahre alt und eine "Grüne"

Hohenems muss ganz ohne weibliche Spitzenkandidaten auskommen.
Hohenems muss ganz ohne weibliche Spitzenkandidaten auskommen. ©DS/BH/KH
Das Recht der Frauen, sich am politischen Geschehen des Landes zu beteiligen war vor 100 Jahren noch nicht selbstverständlich. Für heutige Verhältnisse ist der weibliche Anteil im Rahmen der Gemeinderatswahlen am 15. März 2015 allerdings nicht gerade repräsentativ.

Heute ist Weltfrauentag. Jährlich wird am 8. März international an den Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen erinnert. Knapp 100 Jahre später besteht noch immer Aufholbedarf. Jedenfalls was die aktive Beteiligung am politischen Geschehen angeht. Vorarlberg macht da keine Ausnahme. So zumindest lässt ein Blick auf die Liste mit den Spitzenkandidatinnen in Bregenz, Dornbirn, Lustenau, Hohenems, Hard, Feldkirch und Bludenz vermuten.

Keine Spitzenkandidatin in Hohenems

Bei der anstehenden Gemeindevertretungswahl sind acht von 35 Bürgermeisterkandidaten Frauen. Das sind gerade einmal 22,86 Prozent. Die Gemeinde Hohenems etwa muss gleich ganz ohne weibliche Spitzenkandidaten auskommen. Den größten Frauenanteil im Land, 75 Prozent, stellt die Partei der Grünen.

Statistisch betrachtet wäre Vorarlbergs “Durchschnitts-Spitzenkandidatin” 48,5 Jahre alt und würde den Grünen angehören.

(DB)

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