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Vorarlberger Sparkassen 2020 mit solidem Ergebnis

Der Sprecher und die Vorstandsvorsitzenden der Vorarlberger Sparkassen (v. l. n. r.): Mag. Martin Jäger, MBA (Dornbirner Sparkasse), Christian Ertl (Sparkasse Bludenz), Mag. Anton Steinberger (Sparkasse Feldkirch), Mag. Gerhard Lutz (Sparkasse Bregenz), Hermann Bachmann (Sparkasse Egg) und Harald Giesinger (Dornbirner Sparkasse) .
Der Sprecher und die Vorstandsvorsitzenden der Vorarlberger Sparkassen (v. l. n. r.): Mag. Martin Jäger, MBA (Dornbirner Sparkasse), Christian Ertl (Sparkasse Bludenz), Mag. Anton Steinberger (Sparkasse Feldkirch), Mag. Gerhard Lutz (Sparkasse Bregenz), Hermann Bachmann (Sparkasse Egg) und Harald Giesinger (Dornbirner Sparkasse) . ©M. Rhomberg
Die Vorarlberger Sparkassen haben im Coronajahr 2020 ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Die kumulierte Bilanzsumme belief sich auf 6,6 Mrd. Euro, das ist ein Plus von 3,8 Prozent.

Das Betriebsergebnis lag mit 51,6 Mio. Euro um 3,3 Prozent unter dem des Vorjahres, was die Sparkassen in einer Aussendung am Dienstag auf einen Rückgang im Nettozinsertrag durch das anhaltend niedrige Zinsniveau zurückführten. Die Eigenmittelquote betrug 2020 19,6 Prozent (2019: 19 Prozent).

Über 32 Mio. Euro gestundet

Über 32 Mio. Euro wurden von den Vorarlberger Sparkassen 2020 aufgrund der Pandemie gestundet, zusätzlich wurden Rahmenerweiterungen von knapp 147 Mio. Euro gewährt. Betroffen waren rund 6.800 Kunden. "Das umsichtige Wirtschaften in den Vorjahren gab uns entsprechend Spielraum dafür. Das solide Ergebnis 2020 ermöglicht uns nun, weitere Risikovorsorgen in der Höhe von 35,9 Millionen Euro für mögliche Kreditausfälle in der Zukunft treffen zu können", so Martin Jäger, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen.

Höchststand an Neukrediten

Einen historischen Höchststand vermeldeten die Sparkassen bei der Anzahl der vergebenen Neukredite, die sich auf ein Volumen von 1,1 Mrd. Euro beliefen. Maßgeblich daran beteiligt sei die anhaltende Nachfrage nach privater Wohnraumschaffung und -sanierung gewesen, mehr als 2.700 Wohnbauvorhaben um 468 Mio. Euro wurden finanziert. Auch das Ausleihungsvolumen erreichte 2020 mit 5,1 Mrd. Euro (plus 5,7 Prozent) einen Höchststand. Ebenfalls eine Zunahme gab es bei den Bauspardarlehen mit einem Plus von 13 Prozent auf 387 Mio. Euro.

Die in der Krise gewachsene Sparquote ließ die Spareinlagen bei den Sparkassen um 7,8 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro ansteigen. Die Primärmittel (Spar- und Giroeinlagen sowie eigene Sparkassenobligationen) beliefen sich auf 5,3 Mrd. Euro (plus 7,4 Prozent). Somit verwalteten die Sparkassen insgesamt rund 6,5 Mrd. Euro an Kundengeldern, berichtete Jäger. Die Kernkapitalquote erhöhte sich 2020 auf rund 19 Prozent (2019: 18,5 Prozent). Das EGT sank um 66 Prozent auf 16 Mio. Euro.

831 Mitarbeiter in Vorarlberg

Im Vorjahr beschäftigten die Institute in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Bludenz und Egg (Bregenzerwald) 831 (2019: 805) Mitarbeiter, davon 13 Lehrlinge.

(APA)

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