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Vorarlberger Landesrechnungshof kontrollierte IfS

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Nach Vorliegen des Rechnungshof-Prüfberichts zum Institut für Sozialdienste steht fest, dass sowohl die Rücklagenbildung als auch die Erhöhung des Stammkapitals nach den derzeitigen Richtlinien des Sozialfonds erfolgt sind.
Landesrechnungshof legt ifs-Prüfbericht vor

“Zudem hat der Landes-Rechnungshof klar festgestellt, dass für die Kapitalaufstockung keine Mittel des Sozialfonds verwendet wurden”, sagt Landesrätin Katharina Wiesflecker. Die Gewinnrücklagen seien über einen längeren Zeitraum aufgebaut worden und reichen teilweise vor die Gründung des Sozialfonds im Jahre 1998 zurück. “Was ansteht ist eine Präzisierung der Richtlinie. Ich werde die Rechnungshofpräsidentin in das Kuratorium einladen, um gemeinsam mit den Kuratoriumsmitgliedern zu beraten. Bis zum Sommer wird eine Präzisierung vorliegen”, so Wiesflecker.

Dass ein Unternehmen in dieser Größenordnung Rücklagen bildet, ist außerdem ein betriebswirtschaftliches Erfordernis, um etwa die laufenden Personal- und Strukturkosten bedienen zu können. Laut geltender Sozialfonds-Richtlinie hat sich das ifs in der dort vorgesehenen Spannbreite bewegt. “Es ist mir wichtig zu betonen, dass es zu keinem Zeitpunkt zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist”, so Wiesflecker. Das ifs ist ein gemeinnütziges Unternehmen mit keinerlei Gewinnabsichten, das im Auftrag des Landes Vorarlberg hervorragende Leistungen im Sozialbereich erbringe. Im Jahr 2017 wurden 36.270 Klientinnen und Klienten unterstützt.

“In dieser Regierungsperiode ist es gelungen, erstmals überhaupt ein Strategiepapier für den Sozialfonds gemeinsam mit den Gemeinden und Systempartnern zu erarbeiten, das nun Schritt für Schritt umgesetzt wird”, erklärt Wiesflecker. Die Stärkung des Controllings sei ein nächster wichtiger Schritt. “Maßnahmen, um das Controlling im Amt der Vorarlberger Landesregierung zu stärken und dadurch die Steuerungsfunktion des Landes wirksamer ausüben zu können, seien ebenfalls schon eingeleitet worden”, erklärt die Landesrätin.

  • Bereits im Jänner dieses Jahres startete gemeinsam mit dem ifs im Bereich Kinder- und Jugendhilfe ein Pilotprojekt für die Tarifkalkulation. Ziel ist es, dieses Projekt rasch auf alle anderen Bereiche auszudehnen.
  • Die Aufgaben und Verantwortungen des zentralen Controllings werden unter Beiziehung eines externen Beratungsunternehmens festgelegt werden. Die Mitarbeitenden werden entsprechend qualifiziert bzw. weitergebildet
  • Im Bereich des Controllings erfolgen ab heuer vierteljährliche Quartalsberichte im Kuratorium.

“Wir haben schon vor der Prüfung des Landes-Rechnungshofes mit einigen wesentlichen Maßnahmen die richtigen Schritte eingeleitet”, so Wiesflecker abschließend.

(red)

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