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Vorarlberger Krankenschwester im Einsatz für Ärzte ohne Grenzen

Cornelia Welte ist seit 2010 im Einsatz für Ärzte ohne Grenzen.
Cornelia Welte ist seit 2010 im Einsatz für Ärzte ohne Grenzen. ©Privat
Zwischenwasser/Batschuns - Cornelia Welte ist seit 2010 für "Ärzte ohne Grenzen" im Einsatz. Seitdem war sie in sieben Krisenregionen der Welt tätig, wie etwa im Kampf gegen Malaria in Niger oder in Flüchtlingslagern im Südsudan.
Conny Welte über ihr Engagement
Cornelia Welte im Einsatz

Für die Krankenschwester Cornelia Welte stand schon früh fest, dass sie international tätig sein wollte. Bereits ihre Eltern waren über den österreichischen Entwicklungsdienst als Entwicklungshelfer in Afrika unterwegs. Die Bilder von den Einsätzen hinterließen einen tiefen Eindruck bei der heute 31-Jährigen. “In der Schulzeit wollte ich immer weg”, nach der Matura verbrachte sie ein Jahr bei Toni-Russ-Preisträgerin Elisabeth Neier in Kamerun.

Von der Ausbildung zu Ärzte ohne Grenzen

Von den dort gewonnen Erfahrungen geprägt ging es für die HLW-Maturantin an die Krankenpflegeschule nach Innsbruck. Direkt nach dem Abschluss bewarb sie sich bei “Ärzte ohne Grenzen” – nur um zu erfahren, dass zwei Jahre Praxiserfahrung vorausgesetzt werden.  Nach zwei Arbeitsjahren in Wien war es dann für die Batschunserin soweit, im Dezember 2010 stand der erste Einsatz an.

Schwierige Arbeitsbedingungen

In Niger wartete der Kampf gegen Malaria und Mangelernährung auf die junge Krankenschwester. Danach folgten Einsätze in Kamerun, Tschad, Südsudan, Sierra Lione und Myanmar. Die Arbeitsbedingungen waren dabei selten einfach, berichtet Welte. Im südsudanesischen Flüchtlingslager teilten sich beispielsweise zehn Personen ein Zelt bei über 40 Grad Außentemperatur und Dauerregen. Das Essen musste zweimal pro Woche aus Kenia eingeflogen werden und bestand durchgehend aus Reis mit Linsen. Über ihren Einsatz in einer Bootsklinik in Myanmar bloggte die Vorarlbergerin über Ärzte ohne Grenzen.

Oft kurzfristig zum Einsatz

Ob man bei solchen Arbeitsbedingungen nicht manchmal verzweifle? “Es gibt immer Situationen, in denen ich mir denke ‘wieso mach ich das, wieso bin ich da'”, gesteht die Krankenschwester. “Aber irgendwie mach ich es doch wieder.” Einerseits sei da die Arbeit mit einem internationalen Team, andererseits auch eine gewisse Abenteuerlust. Wann der nächste Einsatz ansteht, wisse man selten. Schließlich kann ein akuter Notfall einen raschen Einsatzbeginn verlangen. Dann ruft der Projektmanager an und fragt, ob die Batschunserin mit will. “Und dann geht es meistens ein paar Tage später irgendwohin.”

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