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Vorarlberger Kompositionspreis 2020 geht an Johanna Doderer

In Wien lebende Künstlerin erhält mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung
In Wien lebende Künstlerin erhält mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ©Maria Frodl
Johanna Doderer erhält den mit 10.000 Euro dotierten Vorarlberger Kompositionspreis 2020.

Die alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung an die 1969 in Bregenz geborene Künstlerin werde am 5. Oktober im Rahmen eines Festakts im Vorarlberger Landhaus überreicht, informierte die Vorarlberger Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) am Freitag. Der Preis geht erstmals an eine Komponistin.

Mit Johanna Doderer sei die Wahl auf eine herausragende Künstlerin gefallen, deren vielschichtiges Werk internationale Strahlkraft habe, so die Landesrätin. Doderer komponierte bisher 130 Werke, darunter acht Opern und zwei Symphonien. Die Vergabe erfolgte auf einstimmige Empfehlung der Kunstkommission Musik.

"Neoromantischer" Kompositionsstil

Kommissionsmitglied Thomas Heißbauer begründete den Preis für die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin mit dem breiten kompositorischen Schaffen Doderers, ihre Opernkompositionen seien herausragend. "Frau Doderer hat für sich einen 'neoromantischen' Kompositionsstil gefunden, von dem sie selbst behauptet, dass sie Musik schreiben möchte, die Spaß macht und die Lust weckt, sie zu spielen und die Zuhörer bewegt. Die Symbiose zwischen ihrer Tonsprache und den interessanten Sujets für ihre Opern hat sie zu einer der erfolgreichsten österreichischen Komponistinnen werden lassen, deren Werke auch international immer wieder Eingang in die Programme finden", so Heißbauer.

Arbeit an achter Oper

Johanna Doderer, Urgroßnichte des Schriftstellers Heimito von Doderer, wuchs in Vorarlberg auf und verließ mit 17 Jahren die HTL zugunsten eines Klavierstudiums. Ihre ersten Kompositionen entstanden während ihres Studiums am Vorarlberger Konservatorium in Feldkirch. In der Folge ging sie nach Graz, dann nach Wien, wo sie seit 20 Jahren freischaffend lebt. In den vergangenen Monaten habe sie sich auf die Arbeit an ihrer achten Oper konzentriert, dabei wirkte sie eng mit Peter Turrini zusammen, der bereits das Libretto für ihre Oper "Schuberts Reise nach Atzenbrugg" verfasste. 2014 erhielt sie für ihre Oper "Der leuchtende Fluss" nach einem Libretto von Wolfgang Hermann den Ernst-Krenek-Preis. Im April 2020 hätte die Auftragsoper "Schuberts Reise nach Atzenbrugg" am Münchener Gärtnerplatztheater Uraufführung feiern sollen, dort ging bereits 2016 die Uraufführung ihrer Oper "Liliom" über die Bühne.

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