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Vorarlberger klagt St. Galler Casino

Kläger will 1,6 Millionen Euro von St. Galler Casino
Kläger will 1,6 Millionen Euro von St. Galler Casino ©VOL.AT/Hofmeister
Feldkirch - Der Schadenersatzprozess jenes 38-jährigen Vorarlbergers, der vom Casino St. Gallen 1,6 Millionen Euro fordert, wurde heute am Landesgericht Feldkirch nach kurzer Dauer vertagt.
Casino-Prozess in Feldkirch

Der Mann wirft dem Casino vor, dass er als Spielsüchtiger nicht gesperrt wurde, obwohl er insgesamt angeblich an die vier Millionen Euro verspielte. 2005 knackte er den Jackpot und verspielte auch diese 3,5 Millionen Franken binnen kurzer Zeit.

250 Mal pro Jahr im Casino

Heute im Gerichtsverfahren bei Gerhard Winkler wurde zunächst über die Frage der Zuständigkeit diskutiert. Der Gerichtsstand ist somit die erste formale Hürde, die Klägeranwalt Michael Battlogg zu meistern hat. Er will aus organisatorischen Gründen, dass das Verfahren in Vorarlberg und nicht in der Schweiz abgehandelt wird. Der Kläger, der auch heute noch rund eine Million Euro Schulden hat, hofft auf Sieg. Rund 250 Mal pro Jahr war er im Casino in der Schweiz. Gespielt hat er hauptsächlich an Automaten, an vier bis fünf oft gleichzeitig. Er hatte sogar eine „rechte Hand“, einen Kumpel, der ihn beim Spiel unterstützte und die Automaten im Auge behielt. Vor zwanzig Jahren begann seine Spielsucht, nun will der Mann, jenen Betrieb, der seiner Meinung nach Schutz- und Sorgfaltspflichten gröblich vernachlässigt hat, zur Verantwortung ziehen.

Frage nach Gerichtsstand

Bevor es um inhaltliche Fragen geht, muss allerdings geklärt werden, wo sich der Gerichtsstand befindet. Für den 29.5 wurden allein für diese Frage vier Stunden Prozessdauer anberaumt. Zeugen werden einvernommen und Judikatur zu diesem Problem erörtert. Ob der Punkt, dass das Casino auch in Vorarlberg Werbung betrieb, ausreicht, dass in Feldkirch weiter verhandelt wird, wird sich dann zeigen.

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