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Vorarlberger Industrie kämpft sich nach oben

Die Vorarlberger Industrie ist auf dem Weg nach oben.
Die Vorarlberger Industrie ist auf dem Weg nach oben. ©APA
Laut einer aktuellen Konjunkturumfrage in der Vorarlberger Industrie wird die Geschäftslage derzeit überwiegend positiv beurteilt.

“Die aktuelle Entwicklung ist erfreulich, zumal vor allem einige internationale Voraussetzungen für Wachstum, etwa durch einen konkurrenzfähigen Euro, gut sind”, sagt Michael Amann, Spartengeschäftsführer der Vorarlberger Industrie. Der hohe Preisdruck verursacht aber weiterhin Kopfzerbrechen.

Der “Geschäftsklima-Index”, also der Mittelwert aus aktueller Geschäftslage und Einschätung der Lage in sechs Monaten, hat sich gegenüber dem vierten Quartal 2014 auf 31,4 Prozent-Punkte verbessert und ist damit schon beinahe wieder auf Vorkrisenniveau.

Geschäftsklima

57 Prozent der befragten Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage mit gut, nur ein Prozent sagt sie sei schlecht. Die Erwartungen für das kommende halbe Jahr sind allerdings größtenteils verhalten, nur zehn Prozent erwarten eine günstige Geschäftslage in sechs Monaten.

Konjunktur positiv für Beschäftigung

Anders sieht es bei den Verkaufspreisen aus. Zwar glaubt kein Unternehmen die Verkaufspreise steigern zu müssen, fürchten 33 Prozent ein weiteres Absinken der Preise. Für die Beschäftigung wirkt sich die aktuelle Konjunktur aber positiv aus. So wollen 37 Prozent der befragten Industrieunternehmen ihren Mitarbeiterstand binnen der nächsten drei Monate erhöhen, bei 56 Prozent soll er zumindest auf aktuellem Stand gehalten werden.

Für Amman muss das oberste politische Ziel die Ermöglichung des Wachstums und der Wettbewerbsfähigkeit sein. Die internationalen Voraussetzungen seien dafür gerade recht günstig. “Im Vergleich zu Österreich haben Länder wie Deutschland und Schweden exzellente Zuwachsraten, bei gleichzeitig hoher Beschäftigung. Diese Länder profitieren davon, dass sie Reformen gemacht haben, auf die wir in vielen Bereichen noch warten.”

Fachkräftemangel

Die aktuellen Forderungen der Gewerkschaft seien dafür nicht hilfreich. „Zusätzliche Urlaubstage und eine Verkürzung der Arbeitszeit bei gleicher Entlohnung, wie die Gewerkschaft fordert, sind aus unserer Sicht völlig unverständlich, zumal wir jetzt besonders mit dem Mangel an Fachkräften zu kämpfen haben“, so Amann.

Auch ein Bonus-Malus-System zur Beschäftigung älterer Menschen sei nicht zweckdienlich. Solche Quoten würden Unternehmen bestrafen, die jüngere Menschen beschäftigen und einen extremen Bürokratieschub bringen. Außerdem würde es den unternehmerischen Spielraum massiv einschränken. (red)

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