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Vorarlberger Gemeindewahlen: Jede dritte Gemeinde hat keine echte Wahl

Am 15. März hat man die Qual der Wahl - oder auch nicht.
Am 15. März hat man die Qual der Wahl - oder auch nicht. ©VOL.AT/Hartinger
Die wahlwerbenden Parteien für die Vorarlberger Gemeindewahlen 2015 stehen fest. Dabei stellt sich heraus, dass die Wähler in 34 Gemeinden gar nicht wirklich die Wahl haben, da nur eine Parteiliste antritt.

Insgesamt treten in den 96 Vorarlberger Gemeinden 193 Parteilisten an, 132 Personen stellen sich in 60 Gemeinden der Direktwahl für das Bürgermeisteramt. Allerdings bedeutet das nicht, dass in jeder Gemeinde mindestens zwei Listen und Personen gegeneinander antreten.

34 Gemeinden haben nicht wirklich die Wahl

In 16 Gemeinden tritt gar keine Partei an, hier wird nach dem Mehrheitswahlrecht gewählt: Auf dem Wahlzettel finden sich Linien statt Parteilisten, auf denen die Wähler ihre Wunschkandidaten eintragen.

In 16 weiteren Gemeinden tritt nur eine Liste an und der Bürgermeister wird nicht direkt gewählt, in 18 gibt es zwar die Direktwahl, aber eben nur eine kandidierende Liste für den Gemeinderat plus einen Spitzenkandidat. Macht zusammen 34.

Wahlunterlagen werden versendet

In den kommenden Tagen werden die “Amtlichen Wahlunterlagen” sowie Informationen rund um die Gemeindewahlen bestehen, an jede wahlberechtigte Person versendet.

Auf den Unterlagen ist ein persönlicher Zahlencode zur Beantragung einer Wahlkarte im Internet (www.wahlkartenantrag.at) aufgedruckt, ebenso sind ein schriftlicher Wahlkartenantrag mit Rücksendekuvert und eine detaillierte Anleitung enthalten. Detaillierte Informationen dazu finden sich auf www.vorarlberg.at/wahlen. (red)

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