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Vorarlberger Finetrader Tradico nimmt Benelux und London ins Auge

Lustenau, Ruggell, München. Seriöse Vorfinanzierung von Wareneinkäufen, so lässt sich das Geschäftsmodell des Vorarlberger Finetrader Tradico zusammenfassen. Finanzkräftige Investoren wie das frühere Vorstandsmitglied der Deutschen Bank Henry Ritchotte sind überzeugt - und Manuel Hehle denkt an ein weiteres Wachstum.

Vor allem Klein- und Mittelunternehmen stehen schon einmal vor folgendem Problem: Sie brauchen kurzfristig einen Kredit für Wareneinkäufe, scheitern jedoch an den starren Rahmenbedingungen der Banken. Hier springt Tradico ein, ein Start-up der zwei Vorarlberger Manuel Hehle und Mario Springer.

Kredite bis zu 1,5 Millionen Euro

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Sie schalten sich so zwischen die Banken und Kreditnehmer. Die Vorteile: Der Lieferant bekommt sofort sein Geld, die Bank hat ein geringes Risiko und der Kunde bekommt rasch und unkompliziert seinen Kredit und kann den Einkauf tätigen. Innerhalb von 30 Sekunden entscheidet Tradico über die Kreditvergabe von bis zu 20.000 Euro, für Kredite bis zu 1,5 Millionen Euro fällt die Entscheidung innerhalb von 48 Stunden – rasant im Vergleich zu anderen Kreditgebern.

Eigene Software erlaubt Entscheidungen in kürzester Zeit

Möglich ist dies durch die selbstentwickelte Software der beiden Vorarlberger. Mit ihrer Herangehensweise haben sie bislang Erfolg. Im Mai 2015 waren sie noch zu zweit, nun haben sie dutzende Mitarbeiter in München, Ruggell und Lustenau. Letztes Jahr verzeichnete das Start-up einen Umsatz von 22 Millionen Euro, nun wurden weitere Investoren ins Boot geholt. Neben Speedinvest und Earlybird Venture Capital investiert nun auch Henry Ritchotte in die Vorarlberger – seines Zeichens ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Bank und Gründer der Investmentfirma RitMir Ventures.

Blick nach Benelux und London

Mit den Investoren im Rücken nimmt Hehle nun weitere Wachstumsmärke ins Auge. Neben dem Vorarlberger und deutschsprachigen Heimatmarkt sind auch die Benelux-Staaten in greifbarer Nähe – und auch Großbritannien ist im Gespräch. (VOL.AT)

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