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Vorarlberger Exportmotor läuft

Spitzenqualität aus Vorarlberg ist auf der ganzen Welt gefragt.
Spitzenqualität aus Vorarlberg ist auf der ganzen Welt gefragt. ©Stiplovsek
Schwarzach - Heimische Exporteure melden im Halbjahr bis zu zweistellige Zuwachsraten.

„Die Vorarlberger Exporte laufen gut. Im Bundesländerdurchschnitt liegen wir nach unserem Hauptkonkurrenten Oberösterreich auf Platz 1. Umfragen liegen in der Bandbreite zwischen ,sehr gut‘ und ,gut‘. Die Stimmung ist zwar gut, aber doch durch eine gewisse Ungewissheit geprägt“, so WKV-Präsident Manfred Rein zur Entwicklung der Vorarlberger Exporte im ersten Halbjahr 2012 gegenüber den VN.Die Exportzahlen werden zum Vergleich auch pro Kopf gerechnet. Im Jahr 2011 haben die Vorarlberger Exporte nach einer Hochrechnung der WKV die Grenze von acht Mrd. Euro übersprungen und damit einen bisherigen Rekord erreicht. Die Pro Kopf-Quote im Land stieg damit auf 21.000 Euro.

Umfrage

Wie eine Umfrage der VN unter führenden Vorarlberger Exportbetrieben zeigt, wurden im 1. Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bis zu zweistellige Zuwachsraten bei den Ausfuhren erreicht. Kein befragtes Unternehmen berichtete von einem Rückgang.

„Unsere Ausfuhren sind im ersten Halbjahr leicht gewachsen, genauso wie wir es in unseren Planzahlen berechnet haben. Unser Hauptmarkt für Stoffe ist Afrika. Wir sind zwar zuversichtlich, dass dieses leichte Exportwachstum auch im zweiten Halbjahr anhalten wird, aber die Stimmung auf vielen Märkten ist zögerlich, es herrscht vielfach Unsicherheit“, erklärt Heribert Vonbrüll von der Bludenzer Getzner Textil AG.

Mit einem Exportzuwachs von zehn bis 15 Prozent über das ganze Jahr 2012, das sich im ersten Halbjahr schon abzeichnet, rechnet Stefan Gritsch, Geschäftsführer von Schelling Anlagenbau in Schwarzach. Für das Unternehmen, das Plattenaufteilsägen herstellt, sind besonders die Märkte in Deutschland, Asien und ­Südamerika gut gelaufen, während die USA stagnieren und Spanien und Italien schwächeln.

„Das erste Halbjahr hat sich bei uns sehr gut entwickelt. Wir liegen bisher gut in unserem Plan, der ein niedriges zweistelliges Wachstum vorsieht. Das ist machbar. Wir exportieren mit 99 Prozent fast unsere gesamte Produktion. Heuer werden wir den Umsatz auf 950 Mill. Euro steigern. Zwei Drittel davon werden außerhalb Europas erwirtschaftet, vor allem im Fernen Osten“, erklärt Wolfgang Pfister von Liebherr-Nenzing.

Schöne Steigerungen

„Wir sind nach den bisher vorliegenden Zahlen insgesamt im Export auf dem guten Niveau des Vorjahres und können in verschiedenen Ländern schöne Steigerungen verzeichnen. Wir bauen unsere Anlagen in zahlreichen Ländern weltweit, darunter zwei in Südamerika. Mit voller Kraft sind wir in Sotschi dran, und das große Highlight war die Eröffnung der neuen Bahn in London“, freut sich Ekkehard Assmann von Doppelmayr in Wolfurt.

Und Daniela Kapelari-Lang­ebner vom Ölz-Meisterbäcker in Dornbirn führt aus: „Wir sind mit dem ersten Halbjahr 2012 zufrieden. In diesem Zeitraum konnten wir unsere Exporte um knapp über zehn Prozent steigern. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass wir unsere Markenkonzepte gut umsetzen konnten, etwa in Deutschland, der Schweiz, der Slowakei und Slowenien.“

Zweistelliger Exportzuwachs

„Sehr zufrieden“ mit der Exportentwicklung zeigt sich auch Monika Erne, zuständig für Unternehmenskommunikation bei Erne Fittings in Schlins. „Wir haben gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres einen zweistelligen Exportzuwachs verzeichnet. Die Steigerungen in die USA und Südostasien konnten die verhaltene Entwicklung durch die Energiepolitik in Europa, vor allem in Deutschland, wettmachen.“

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