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Vorarlberger Bäckereien leiden unter Discountern und Tankstellen

Immer weniger Bäckereien in Vorarlberg.
Immer weniger Bäckereien in Vorarlberg. ©AP(dapd)
Schwarzach - Die Bäckereien in Vorarlberg haben es nicht leicht. Jedes Jahr werden es weniger. Discounter, Tankstellen und Supermärkte verdrängen die Bäckerei-Fachgeschäfte vom Markt.
Alle Bäckereien in Vorarlberg

Zu den 85 Bäckereien im Land kommen kaum neue dazu. Im Gegenteil: Jährlich müssen ein bis drei Unternehmen in Vorarlberg ihren Brötchenofen abschalten. Die Betriebe werden besonders wegen Pensionierungen und der dafür fehlenden Nachfolge aufgelöst, erläutert Bäckerei-Innungs-Sprecher Josef Wohlgenannt im Gespräch mit VOL.AT.

Die Zahl der Lehrlinge blieb in den letzten Jahren konstant. Rund 100 Lehrlinge erlernen jährlich das Bäcker-Handwerk.

Bäckereien mit weniger Umsatz

Vorarlbergs Bäckereien mussten in den vergangenen Jahren immense Umsatzeinbußen einstecken. Der Verdrängungswettbewerb durch Discounter, Supermärkte und Tankstellen treibe immer mehr Betriebe in den Ruin, so Wohlgenannt. Mit höchster Qualität und täglicher Frische kämpfen die Familienbetriebe um ihr Bestehen. Auch mit persönliche Beratung versuchen die Bäckereien zu überzeugen.

Wertschätzung fehlt

Die wirtschaftliche Nachhaltigkeit und das Schaffen von Arbeitsplätzen im Bäckereigewerbe sei für die Region sehr wichtig. Innungssprecher Wohlgenannt wünscht sich, auch mehr Kunden würden so denken.

Wegen geschicktem Marketing und Lockpreisen greifen jedoch viele Vorarlberger ins Brötchen-Regal der Supermärkte und Discounter. Dabei wirft Wohlgenannt ein, dass die angebotenen Normalpreise, jene der Bäckerei-Fachgeschäfte nicht unterbieten können. Nur die Lockpreise und Sonderangebote liegen darunter.

Vorgegaukelte Frische

Weiters bemängelt Wohlgenannt die vorgegaukelte Frische in den Großmärkten. Teiglinge, die Monate vor der Aufbackung hergestellt worden sind, seien nicht als frisch zu bezeichnen. Am Abend sind die aufgebackenen Brötchen kaum mehr genießbar, so Wohlgenannt. Oft werden diese Teiglinge sogar aus dem Ausland importiert und mit chemischen Zusätzen behandelt, so Wohlgenannt abschließend.
(SAN)

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