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Vorarlberger Architekten marte.marte stellen in Berlin aus

In ihrer zweiten Werkschau in Berlin geben die Vorarlberger Architekten "marte.marte" Einblicke in ihre aktuelle Auseinandersetzung mit Kunst- und Kulturbauten (Museen in Berlin und Krems, Messehallen in Dornbirn,..) und setzen realisierte Projekte filmisch in Szene - etwa die Schutzhütte in Laterns oder Brückentrilogie in Dornbirn. 

Die inszenatorische Wucht ihrer ersten monographischen Ausstellung bei Aedes im Jahr 2009 wird so manchem Ausstellungsbesucher noch in Erinnerung sein: Mit nahezu sakraler Musealität und ohne viel erklärende Worte hatten die Brüder Bernhard und Stefan Marte damals ihre tonnenschweren,skulpturalen Betonmodelle in den Ausstellungsräumen angeordnet und für sich sprechen lassen.

Kontemplativ und zugleich spannungsvoll wird auch ihr zweiter Aedes Auftritt, bei dem Marte.Marte aus Vorarlberg/Österreich einen Einblick in ihre aktuelle Auseinandersetzung mit Kunst- und Kulturbauten gewähren. Gegenwärtig und nur wenige Kilometer von Aedes entfernt bauen die Architekten das Ausstellungs- und Dokumentationszentrum der „Stiftung Flucht, Vertreibung und Versöhnung“ in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Anhalter Bahnhofs in Berlin-Kreuzberg. Neben dem vielbeachteten Umbau des denkmalgeschützten Deutschlandhauses präsentieren sie ihre Entwürfe für den in Planung befindlichen Museumsneubau „Galerie Niederösterreich“ auf der Kunstmeile der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Krems (A), sowie für die Messehallen in Dornbirn (A), die in Form eines statisch anspruchsvollen Tragwerkes aus Holz den innovativen Holzbau aus Vorarlberg repräsentieren.

Ein neuer, bewegter Zugang zu bereits realisierten Projekten erschließt sich dem Besucher im zweiten Teil der Ausstellung. Hier setzen Marte.Marte unter anderem die vielfach preisgekrönte Schutzhütte in Laterns und die markante Brückentrilogie in Dornbirn filmisch in Szene. In einer visuell-akustischen Serie, die in Zusammenarbeit mit dem Fotografen und Avantgarde-Filmemacher Andreas Waldschütz entstanden ist, werden die skulpturalsten Werke des Marte.Marte-OEuvres in ungewöhnlich experimenteller und sinnlicher Manier re-inszeniert.

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Die Brüder Bernhard (Jg. 66) und Stefan Marte (Jg. 67) absolvierten ihr Architekturstudium an der Technischen Universität in Innsbruck. 1993 erfolgte die Gründung des gemeinsamen Büros Marte.Marte Architekten in Weiler. Neben einer Vielzahl an eigenwilligen Privatbauten können Marte.Marte auf eine beachtliche Reihe preisgekrönter Bauwerke im Bereich Kultur, Bildung, Infrastruktur und Gesundheit verweisen.

Die Ausstellung steht im Kontext des AEDES/ANCB Programms „The Museum of the 21st Century“.

MARTE.MARTE ARCHITEKTEN APPEARING SCULPTURAL
Ausstellung: 12. Dezember 2015 – 14. Januar 2016
Eröffnung: Freitag, 11. Dezember 2015, 20 Uhr
Aedes Architekturforum, Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin
Öffnungszeiten: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr

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