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Vorarlberg: Zumtobel nach drei Quartalen mit mehr Gewinn und weniger Umsatz

Zumtobel erzielte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 16/17 mehr Gewinn bei weniger Umsatz.
Zumtobel erzielte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 16/17 mehr Gewinn bei weniger Umsatz. ©Klaus Hartinger
Der börsennotierte Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2016/17 bei weniger Umsatz mehr Gewinn erzielt. Der LED-Anteil am Umsatz stieg deutlich von 62,9 auf 72,9 Prozent. Der Periodengewinn betrug 29,8 Mio. Euro, nach 29,2 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Wien/Dornbirn. Die Kostenverbesserungsmaßnahmen zeigten sich deutlich positiv in der Ertragsentwicklung: Operativ habe sich das um Sondereffekte bereinigte EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) um 29,9 Prozent auf 62,0 Mio. Euro verbessert.

Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr wurde heute konkretisiert: Aufgrund der soliden Entwicklung in den ersten drei Quartalen und der deutlich verbesserten Kostenposition erwarte der Vorstand nunmehr ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBIT) von circa 70 Mio. Euro. Bisher war man beim bereinigten EBIT von einer leichten Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (58,7 Mio. Euro) ausgegangen.

Gruppenumsatz sank

Der Gruppenumsatz sank in den ersten neun Monate um 3,6 Prozent auf 973,4 Mio. Euro. Dies sei durch deutlich negative Währungseffekte im Ausmaß von 34,6 Mio. Euro beeinflusst gewesen, die vor allem auf die Aufwertung des Euro gegenüber dem britischen Pfund zurückzuführen seien. Eine weitere Belastung hätten die fehlenden Umsatzbeiträge aus dem Verkauf des Geschäfts mit Werbebeleuchtung (“Signage”) im November 2015 dargestellt. Bereinigt um die Währungseffekte sei der Umsatz um 0,2 Prozent gesunken.

Der Umsatz mit LED-Produkten sei um 11,7 Prozent auf 709,5 Mio. Euro gestiegen, der LED-Anteil am Gruppenumsatz habe sich damit innerhalb von zwölf Monaten auf 72,9 Prozent (nach 62,9 Prozent per Ende Jänner 2016) erhöht.

Erfreuliche Bilanz in Österreich

Die Regionen hätten sich weiter höchst unterschiedlich entwickelt. In Großbritannien ist die Umsatzdynamik nach dem Brexit-Votum weiterhin erfreulich stabil. Die Umsätze seien in der Region Nordeuropa aber wegen negativer Währungseffekte aus der Pfund-Entwicklung um 6,9 Prozent auf 252,3 Mio. Euro zurückgegangen, währungsbereinigt sei der Umsatz um 5 Prozent gestiegen. Weiter schwach sei die Entwicklung in Australien, Frankreich, der Schweiz und insbesondere im Mittleren Osten, sehr erfreulich in der Region Benelux & Osteuropa sowie in den Ländern Österreich, USA und Italien.

Der Working-Capital-Bestand sei per 31. Jänner 2017 mit 240,0 Mio. Euro um 16,5 Mio. Euro unter dem Niveau des Vorjahres gelegen. Der Free Cashflow erhöhte sich in den ersten drei Quartalen 2016/17 deutlich auf 40,6 Mio. Euro, nach minus 10,1 Mio. Euro.

Im dritten Quartal betrug das Periodenergebnis 2,2 Mio. Euro, nach 1,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank leicht um 0,6 Prozent auf 306,1 Mio. Euro. Währungsbereinigt sei der Umsatz um 2,8 Prozent gestiegen. Die Zahlen lagen über den Erwartungen. Von der APA befragte Analysten hatten im Mittel einen Umsatz von 302,0 Mio. Euro und einen Nettogewinn von 1,0 Mio. Euro erwartet.

(APA)

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