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Vorarlberg: Warnung vor "falschen Polizisten"

©APA/Themenbild
Drei Betrugstaten, in die vermeintliche Polizisten involviert sind, wurden bislang zur Anzeige gebracht.

Nach der erst kürzlich aufgetretenen Anrufwelle mit falschen Polizisten im Raum Bregenz/Dornbirn, wo den Opfern seitens der unbekannten Täterschaft mitgeteilt wurde, dass sie gegen Verbrecherbanden ermitteln würden, die es auf das Vermögen der Opfer abgesehen hätten und so durch geschickte Gesprächsführung die Opfer überzeugten, dass sie (die falschen Polizisten) ihr Vermögen schützen würden, kam es bereits zu drei vollendeten und einer Vielzahl von versuchten Betrugstaten.

"Inhaftierte Angehörige"

Nun warnt die Kriminalpolizei vor weiteren Anrufen in Zusammenhang mit der Vorgabe der Telefonbetrüger (falsche Polizisten), dass ein naher Angehöriger in ein Unfallgeschehen verwickelt sei. Im Zuge der nun aktuell auftretenden Anrufwelle suchen die unbekannten Täter Rufnummern und Namen aus dem Telefonbuch heraus, rufen bei den Opfern – meist am Festnetz – an und geben sich als Polizeibeamte / Kriminalbeamte aus. Um die notwendige Glaubwürdigkeit zu erlangen, täuschen die Täter mit einer speziellen Informationstechnik den Polizeinotruf (133) oder die Festnetznummer der Polizei (059133) vor.

Sie behaupten, dass ein naher Angehöriger in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt und nun in Haft sei. Unter dem Vorwand, dass die Versicherung abgelaufen wäre, fordern die dreisten Täter die sofortige Bezahlung eines größeren Geldbetrages als angebliche Kaution. Zur Untermauerung ihrer „Geschichte“ sind teilweise weinerliche Frauenstimmen, bei denen es sich angeblich um die „inhaftierte Angehörige“ handeln soll, im Hintergrund am Telefon zu hören.

Sicherheitshinweise

  • Dubiose Telefonate sofort beenden. Die Person am anderen Ende der Leitung ist gut geschult und darauf trainiert, einen bei der Stange zu halten. Sie wissen genau, wie sie jemanden ködern können.
  • Am Telefon nie Informationen zu finanziellen Verhältnissen preisgeben.
  • Die Polizei wird am Telefon nie Angehörige über ein derartiges Unfallgeschehen in Kenntnis setzen noch die Ausfolgung von Geld/Schmuck verlangen.
  • Niemals Geld oder sonstige Wertgegenstände an unbekannte Personen übergeben.
  • Melden sie den Anruf sofort bei der nächsten Polizeidienststelle oder sprechen sie mit einer Person ihres Vertrauens über den Anruf.

(Red.)

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