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Vorarlberg: Verein Bodenfreiheit kritisiert das "Raumbild 2030"

Der Verein Bodenfreiheit möchte die Landesgrünzonen schützen.
Der Verein Bodenfreiheit möchte die Landesgrünzonen schützen. ©VN
Eigentlich soll es Konflikte aus der Welt schaffen, jetzt erhitzt das "Raumbild 2030" die Gemüter. Der "Verein Bodenfreiheit" prangert an, dass Unternehmen die Landesgrünzone beschneiden könnten, wie sie wollen. Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler hält dagegen und plädiert für mehr gegenseitiges Verständnis in Fragen der Raumplanung
Raumplanungsstrategie: "Raumbild 2030"

Das “Raumbild 2030” soll ein Leitfaden dafür sein, wie sich Vorarlberg in den nächsten Jahren räumlich entwickeln soll. Jeder Bürger kann sich einbringen, bis zum 14. September können Stellungnahmen online abgegeben werden.

Kritik vom “Verein Bodenfreiheit”

Der “Verein Bodenfreiheit”, der sich für den Erhalt von Freiräumen einsetzt, kritisiert, dass das Raumbild Widersprüche enthalte. So sei zwar als Ziel im Raumbild formuliert worden, die Landesgrünzonen im jetzigen Ausmaß zu erhalten, Unternehmen könnten ihre Betriebe aber grenzenlos erweitern, wenn sie an Grünzonen angrenzen.

Zwei Hektar pro Jahr gefordert

Strele vom “Verein Bodenfreiheit” sagt laut ORF Vorarlberg, dass eine Begrenzung von zwei Hektar pro Jahr für die nächsten zehn Jahre angebracht wäre. In den weiteren zehn Jahren würde der Verein ein Hektar pro Jahr in Ausnahmen akzeptieren.

Strele fordert, die Landesgrünzone als Tabuzone zu definieren. “Man hat die Landesgrünzone nicht als Erweiterungsgebiet für Firmen festgelegt, auch wenn Wirtschaft und Politik das gerne glauben machen wollen”, erklärt Strele.

WK-Präsident fordert mehr gegenseitiges Verständnis

Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler plädiert für mehr gegenseitiges Verständnis in Fragen der Raumplanung: „Eine richtig verstandene Nachhaltigkeit hat mit einer Balance zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu tun.“

Keine Tabuzone

Um zu begreifen, was Vorarlberg in der Diskussion um das Raumbild 2030 für die Zukunft braucht, sei eben auch ein gegenseitiges Verstehen der jeweiligen Anliegen notwendig. „Die Wirtschaft bringt dieses Verständnis tagtäglich auf, auch von allen anderen ist dies zu erwarten“, meint WK-Präsident Metzler. „Die Landesgrünzone war von Anfang an nicht als Tabuzone konzipiert, die jegliche Entwicklung verunmöglicht, sondern vielmehr als Entwicklungszone. Kommende Generationen werden auf die Landesgrünzone, oder besser Landesentwicklungszone, in einem gewissen Maße zurückgreifen müssen, damit sich der Standort Vorarlberg weiterhin dynamisch entwickeln kann“, stellt Metzler klar, „aber natürlich immer mit Maß und Ziel. Das hat die Wirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten bewiesen.“

Einschränkung falscher Ansatz

Die Wirtschaft schaue sehr wohl auf die Natur, aber wir eben auch auf die vielen traditionellen Familienbetriebe, deren Wirtschafts- und Wertschöpfungskreisläufe für unser Land entscheidend seien, erklärt Metzler. Solche Firmen, von denen sich viele bereits vor dem Entstehen der Landesgrünzone erfolgreich etabliert haben, in Zukunft in ihrer Weiterentwicklung einzuschränken, sei ein falscher Ansatz.

(Red.)

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