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Vorarlberg: SPÖ wählt Staudinger zum neuen Parteichef

Am Donnerstag wählt die SPÖ Vorarlberg MArtin Staudinger zu ihrem neuen Vorsitzenden.
Am Donnerstag wählt die SPÖ Vorarlberg MArtin Staudinger zu ihrem neuen Vorsitzenden. ©SPÖ VORARLBERG / MEDAUR SADRIJA
Die Vorarlberger Sozialdemokraten wählen am nächsten Donnerstag bei einem außerordentlichen Parteitag in Hohenems den 39-jährigen Martin Staudinger zum neuen Parteichef.

Staudinger tritt unter dem Titel “Ich will’s wissen!” an und wird die Vorarlberger SPÖ als Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2019 führen. Auch SPÖ-Parteivorsitzender Christian Kern ist als Redner angekündigt.

Die offizielle Kür von Staudinger zum Nachfolger von Gabriele Sprickler-Falschlunger (62) ist der einzige Zweck des Parteitags. Sprickler-Falschlunger hatte die Führung der Partei im Herbst 2016 von dem damals gesundheitlich angeschlagenen und innerparteilich ramponierten Michael Ritsch (50) übernommen. Ritsch war seit 2007 an der Parteispitze gestanden. Sprickler-Falschlungers Aufgabe war es, die Partei in einer Übergangsphase zu führen. Dass sie nicht als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2019 zur Verfügung stehen würde, war rasch klar. Sie wird sich nach der Landtagswahl aus der Politik zurückziehen.

Vertrauensvorschuss

Staudinger darf beim Parteitag mit einem großen Vertrauensvorschuss in Form von hoher Zustimmung rechnen. Vom erweiterten Landesparteivorstand wurde er im Juni einstimmig zum Nachfolger von Sprickler-Falschlunger bestimmt. Sprickler-Falschlunger selbst hatte im März 2017 97 Prozent der Delegierten-Stimmen erhalten. Ritsch war 2007 ebenfalls mit der Unterstützung von 97 Prozent der damaligen Delegierten in seine Karriere als Parteivorsitzender gestartet und erreichte seinen Höhepunkt vor der Landtagswahl 2014, als er – der bevorstehende Urnengang dürfte dazu beigetragen haben – mit 99,1 Prozent wiedergewählt wurde.

Bei der Vorstellung von Staudinger als künftiger Parteichef im Juni bekannte der 39-Jährige, dass es “sicher einige Werte gibt, die wir zurückgewinnen müssen”. Er betonte, “dass das Soziale bei der Sozialdemokratie zuhause ist und nicht bei anderen Parteien”. Er wolle Sachpolitik betreiben, in allen Bereichen gehe es ihm um das beste Ergebnis, sagte er.

Keine Erfahrung im Land

Staudinger, geboren am 22. Juni 1979, stammt aus Hard bei Bregenz und leitet seit Oktober 2015 die Landesstelle Vorarlberg des Sozialministeriumservice. Er ist ehemaliger Bezirksgeschäftsführer der SPÖ Wien-Innere Stadt und ehemaliger Mitarbeiter im Kabinett von Rudolf Hundstorfer. Über die politische Erfahrung eines Mandatars in einer Vorarlberger Gemeindestube oder im Landes-Parlament verfügt Staudinger nicht. Er hat Politikwissenschaft (Doktor und Magister) und Volkswirtschaftslehre (Magister) studiert, ist ledig und hat keine Kinder.

Eine weitere Weiche für die Landtagswahl 2019 hat die Vorarlberger SPÖ bereits am Donnerstagabend gestellt. Jeannette Greiter – sie wird auf dem sechsten Platz der Landesliste kandidieren – wurde mit 100 Prozent Zustimmung zur neuen Landesvorsitzenden der SPÖ-Frauen gewählt. Die 29-Jährige übernahm das Ruder von Veronika Keck, die diese Funktion drei Jahre lang ausübte.

(APA)

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