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Vorarlberg: Sexuelle Belästigung beim Polizeiverhör

©Stiplovsek
Bedingte Haftstrafe für Vorbestraften: Beschuldigter 22-Jähriger befriedigte sich selbst während Einvernahme vor junger Polizistin und Dolmetscherin (71).

Von Seff Dünser/NEUE

Die Strafrichterin bezeichnete den Vorfall als „höchst unerfreuliche Geschichte“. Ihrer Ansicht nach hat der 22-jährige Angeklagte vor drei Jahren in Feldkirch am Ende einer polizeilichen Einvernahme vor einer jungen Polizistin und einer 71-jährigen Dolmetscherin onaniert. Dabei hat der junge Rumäne nach den gerichtlichen Feststellungen die beiden Frauen grinsend angesehen.

Dafür wurde der junge Mann gestern am Landesgericht Feldkirch wegen sexueller Belästigung schuldig gesprochen. Der Schuldspruch erfolgte auch wegen versuchter Fahrraddiebstähle. Der Vorbestrafte wurde zu einer bedingten, nicht zu verbüßenden Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt. Die Probezeit beträgt drei Jahre. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Verhandlung fand ohne den Angeklagten statt, der vor Gericht nicht erschienen ist. Die mögliche Höchststrafe wären drei Jahre Gefängnis gewesen.

Perplex

Sie könne sich an den bereits drei Jahre zurückliegenden Vorfall noch erinnern, weil sie Derartiges davor und danach nicht erlebt habe, sagte die Polizistin am Freitag als Zeugin. Am Ende der Vernehmung zu den Raddiebstählen habe der Beschuldigte mit erigiertem Penis masturbiert. Sie und die Dolmetscherin seien perplex gewesen. Danach habe der Beschuldigte sein Glied wieder bedeckt. Er habe gesagt, er habe doch nichts gemacht, sondern sich nur gekratzt. Sie habe ihn gefragt, ob er sich nicht schäme, gab die Rumänisch-Dolmetscherin vor Gericht zu Protokoll. „Ich mache ja nichts“, habe er schmunzelnd geantwortet. Geniert habe er sich für sein Verhalten jedenfalls nicht, sagte die Zeugin gestern vor Gericht aus.

Ebenfalls zu einer nicht rechtskräftigen bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten wurde am Freitag ein unbescholtener 24-jähriger Rumäne verurteilt, der laut Richterin an den versuchten Raddiebstählen beteiligt war. Zudem hat der Beschuldigte zwei Mal versucht, im Haus eines gegenüber Bettlern großzügigen Pfarrers etwas zu stehlen. Des Weiteren soll er vor drei Jahren versucht haben, in der Basilika in Rankweil Geld aus einem Opferstock zu stehlen. Der damals 21 Jahre alte Rumäne bestritt vor der Polizei den Tatvorwurf. Er habe den Pfarrer nach Arbeit fragen wollen, sagte der Beschuldigte. Und er habe auch deshalb die Kirche aufgesucht, weil die Gemälde so schön seien.

(Red.)

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