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Vorarlberg: Schneeproduktion als Ausfallversicherung

Chef der Skilifte Lech, Michael Manhart.
Chef der Skilifte Lech, Michael Manhart. ©Hofmeister
Beschneiung bei 14 Grad Plus löste im Internet einen Shitstorm aus.

Den Beschneiungsrichtlinien des Landes zufolge dürfen Seilbahnbetreiber mit behördlichen Ausnahmegenehmigungen bereits ab dem 1. Oktober beschneien und Depots mit Kunstschnee anlegen. Wie die “VN” berichten, wurden 2010 die Richtlinien dahingehend angepasst, dass die Temperaturen zum Zeitpunkt der Schneeerzeugung unter den Gefrierpunkt sinken müssen und dies an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Nächten der Fall sein müsse.

Ein Aufschrei ging deshalb durch die Sozialen Medien als in Zürs bei 14 Grad die Schneelanzen liefen, wie die “VN” schreiben. Über den Skiliftbetreiber sei ein Shitstorm herein gebrochen, nachdem er das Foto gepostet hatte. Bei der Ski Zürs AG konnte man die Aufregung nicht nachvollziehen: “Wir haben die behördliche Auflage, sämtliche Anlagen jährlich zu überprüfen. Und dazu müssten wir die Geräte kurz mal in Betrieb nehmen, anders lässt sich die Dichtheit der Wasserleitungen nicht prüfen”, sagte Vorstand Philipp Zangerl im Gespräch mit den “VN”.

Schneekanonen in Stellung

Die Betreiber der Liftanlagen sind auch in diesem Jahr für die Schneeproduktion gerüstet und haben ihre Schneekanonen bereits in Stellung gebracht. Angesichts der Klimaerwärmung werde die Anzahl der Geräte weiterhin steigen, denn eine Winter ohne Beschneiung sei kaum mehr möglich, bestätigte Hannes Jochum, Sprecher der Vorarlberger Seilbahnen, gegenüber den “VN”.

“Die Produktion von Schnee stellt eine Ausfallversicherung für unsere Betriebe und den Wintertourismus dar. Wir müssen auch den gestiegenen Ansprüchen der Skifahrer in Sachen Pistenqualität gerecht werden”, so der Chef der Skilifte Lech, Michael Manhart, gegenüber den “VN”.

Die Naturschutzanwaltschaft sieht die Beschneiung ab dem 1. Oktober jedoch kritisch, da zu dieser Jahreszeit auch noch Wanderbetrieb herrsche.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der aktuellen Ausgabe der “VN”.

 

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