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Vorarlberg: Sanierungslotsen sollen zur Energieautonomie verhelfen

©Themenbild: Stadt Bludenz
Seit Jahresbeginn sind in einem Pilotprojekt in der Region Vorderland-Walgau-Bludenz und der Stadt Feldkirch Sanierungslotsen als unabhängige Berater im Einsatz.

Ziel ist es, mehr Eigentümer dazu zu bewegen, ihre Gebäude sanieren und dadurch auch energieeffizienter machen zu lassen. Das Projekt wird vom Land Vorarlberg heuer mit 18.000 Euro kofinanziert. Für Landeshauptmann Markus Wallner und Energielandesrat Christian Gantner ist das eine weitere nützliche Investition auf dem Weg zur Energieautonomie.

Energieautonomie noch nicht erreicht

Zwar ist es in Vorarlberg in den letzten Jahren trotz Bevölkerungszunahme gelungen, den Energieverbrauch für Gebäudeheizung und Warmwasser zu reduzieren, aber der Zielwert der Energieautonomie wurde noch nicht erreicht. Die größten Energieschlucker sind nicht sanierte Häuser. Daher wird im Rahmen der Energieautonomie eine deutliche Steigerung der Sanierungsquote angestrebt, betonen LH Wallner und LR Gantner.

Fragen im Vorfeld der Sanierung

Der Fokus des Projekts “Sanierungslotsen” ist auf Fragestellungen im Vorfeld der eigentlichen Sanierung gerichtet. Denn oft sind es steuerrechtliche Aspekte, bürokratischer Aufwand oder die ungewisse künftige Nutzung, die Eigentümer davon abhalten, in die Überholung ihrer Gebäude zu investieren. Die Sanierungslotsen der Gemeinden helfen als unabhängige Berater bei sämtlichen Fragen. Sie besprechen mit den Gebäudeeigentümern die Ziele und Möglichkeiten von Sanierungsprojekten, erarbeiten Nutzungskonzepte, beraten in rechtlichen und finanziellen Dingen und stellen bei Bedarf Kontakte her, etwa wenn es um das Einholen von Genehmigungen, um Förderungsfragen oder um benötigte Handwerkerleistungen geht.

Zwei Lotsinnen, ein Lotse

Bisher haben schon drei Sanierungslotsen – zwei Frauen und ein Mann – im Team mit ihrer Einschulung begonnen. Drei Lotsenprojekte sind bereits gestartet worden. Im Herbst ist eine große Informationsveranstaltung in Feldkirch vorgesehen. Insgesamt sollen bis zu acht Sanierungslotsen in der Region Vorderland-Walgau-Bludenz ausgebildet und rund 40 Sanierungsbegleitungen durchgeführt werden.

Durch energetische Verbesserungen und Energieeffizienzmaßnahmen (z.B. bessere Dämmungen) und verstärkten Einsatz umweltfreundlicher erneuerbarer Heizsysteme ist es in Vorarlberg gelungen, im Zeitraum 2005 bis 2016 die CO2-Emissionen von Gebäuden um fast 30 Prozent und den Heizölverbrauch sogar um mehr als 40 Prozent zu senken. Aber in Anbetracht der wirtschaftlichen Dynamik und des Bevölkerungswachstums ist der Energieverbrauch für Gebäudeheizung und Warmwasser in diesem Zeitraum nur um rund sechs Prozent zurückgegangen, der Zielwert der Energieautonomie lag bei einer Senkung um 13 Prozent. Dafür wird eine Sanierungsquote von jährlich drei Prozent des Gebäudebestandes angestrebt. Das Projekt “Sanierungslotsen” soll dazu beitragen, diese zu erreichen.

(VLK)

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