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Vorarlberg: Rekordsommer für Vorarlberger Tourismus

Vor allem die Gymnaestrada bescherte den Rekordsommer.
Vor allem die Gymnaestrada bescherte den Rekordsommer. ©Steurer
Vorarlbergs Tourismus hat den Juli mit erfreulichen Zuwächsen abgeschlossen – bei den Gästen und bei den Nächtigungen.

Im Juli 2019 wurden rund 274.200 Gästeankünfte in Vorarlberg registriert, um 2,1 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Über eine Million Nächtigungen sind von den Besucherinnen und Besuchern gebucht worden. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres entspricht das einem beachtlichen Plus von 10,7 Prozent bzw. rund 98.200 Übernachtungen.

Für die Spitzenzahlen maßgeblich verantwortlich war die Weltgymnaestrada, die vom 7. bis 13. Juli im Lande gastierte. Das internationale Turnsportfestival führte über 18.000 Sportler aus 66 Nationen sowie hunderte Gäste nach Vorarlberg.

Weltgymnaestrada als "erwarteter Frequenzbringer"

„Die Weltgymnaestrada war für die Freizeit- und Tourismusbetriebe in unseren Regionen der erwartete Frequenzbringer“, hält Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser fest. Mit Blick auf das sportliche Großereignis habe Vorarlberg auch in touristischer Hinsicht punkten können, so Rüdisser weiter: „Vom positiven Bild, das die Athleten und das begeisterte Publikum via Facebook, Instagram und Co. in die Welt gesendet haben, wird Vorarlberg noch lange Zeit profitieren können“. Davon ist auch der Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, Christian Schützinger, überzeugt. Die Juli-Bilanz ist für ihn „in jeder Hinsicht positiv“ ausgefallen, die Gymnaestrada habe die erhofften zusätzlichen Impulse gebracht: „Die Teilnehmenden und Gäste wirkten als wichtige Werbebotschafter für Vorarlberg und somit als wertvolle Multiplikatoren an den internationalen Märkten“.

Spitzenergebnis des Vorjahrs übertroffen

Zwar sei beim direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum wegen des außerordentlichen Effekts durch das Großereignis eine gewisse Vorsicht geboten, so Schützinger. Doch auch ohne das Gymnaestrada-bedingte Nächtigungsplus bei den „Sonstigen Unterkünften“ würde die Zahl der Übernachtungen um 3,8 Prozent über dem Spitzenergebnis des Vorjahrs liegen. Weil ein Großteil der Gymnaestrada-Teilnehmenden in Schulen oder Sporthallen (Sonstige Unterkünfte) übernachtete, liegt bei den sonstigen Unterkünften wenig überraschend das Nächtigungsplus (+95,2 Prozent) weit über dem Normalbereich. Im Bereich der gewerblichen Beherbergungsbetriebe lag der Nächtigungszuwachs bei 4,2 Prozent. Eine Nächtigungssteigerung von 2,8 Prozent wurde bei den Privatquartieren registriert.

Erfolgreiche Sommersaison-Zwischenbilanz

Für die bisherige Sommersaison (Mai bis Juli 2019) weist der Bericht der Landesstelle für Statistik eine ebenfalls sehr erfreuliche Zwischenbilanz aus. Von 599.200 Gästen (+1,4 Prozent) sind bislang rund 1.947.800 Übernachtungen (+5,0 Prozent) gebucht worden. Infolge der Weltgymnaestrada kann die Region Bodensee‐Vorarlberg eine besonders markante Nächtigungssteigerung (+86.900) ausweisen. Daneben meldeten auch die Alpenregion Bludenz (+5.200), der Arlberg (+3.200) und das Kleinwalsertal (+2.000) positive Nächtigungszahlen. Einen Nächtigungsrückgang von rund 4.100 Nächtigungen musste dagegen die Destination Bregenzerwald verbuchen.

Kontinuierliche Aufwärtsentwicklung

Schützinger erwartet auch für den laufenden Sommer wieder ein hervorragendes Ergebnis. „Die kontinuierliche Aufwärtsentwicklung des Sommertourismus in Vorarlberg hält an“, betont der Tourismusdirektor. Besonders deutlich wird das beim Vergleich mit der ersten Gymnaestrada im Jahr 2007: Damals wurden in Vorarlberg von Mai bis Juli 1.642.000 Übernachtungen gezählt, heuer waren es 1.948.000. Vorarlberg hat also in gut zehn Jahren über 300.000 Übernachtungen im Sommer dazugewonnen. „Unsere Bemühungen, Vorarlberg immer mehr zu einer Ganzjahresdestination zu machen, tragen Früchte“, resümiert Schützinger.

(Red.)

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