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Vorarlberg: Regionen schneiden bei Öffi-Nutzung sehr gut ab

Rund 210.000 Vorarlberger nutzen öffentliche Verkehrsmittel
Rund 210.000 Vorarlberger nutzen öffentliche Verkehrsmittel ©Steurer
Sowohl zwischen den Ballungsräumen als auch zwischen den Regionen sind die Unterschiede bei der Nutzung des Öffentlichen Verkehrs in Österreich extrem groß, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Vorarlbergs Regionen liegen im Spitzenfeld.

Häufiger als im Rheintal wird nur im Ballungsraum Wien und Linz mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Und die Region Bludenz – Bregenzer Wald liegt mit zwei Drittel Öffi-Nutzern weit vor den anderen Regionen Österreichs. Der VCÖ betont, dass aber auch in Vorarlberg der Anteil der Fahrgäste des Öffentlichen Verkehrs noch deutlich erhöht werden kann.

210.000 Vorarlberger nutzen öffentliche Verkehrsmittel

In Vorarlberg fahren zwei Drittel Prozent der über 15-Jährigen zumindest gelegentlich mit dem Öffentlichen Verkehr. Ohne Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahre nutzen damit rund 210.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger öffentliche Verkehrsmittel. Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt, dass Vorarlbergs Regionen bei der Nutzung des Öffentlichen Verkehrs im Österreich-Vergleich im Spitzenfeld liegen.

So fahren im Raum Rheintal – Bodenseegebiet 28 Prozent täglich oder mehrmals die Woche mit öffentlichen Verkehrsmitteln, das ist nach dem Ballungsraum Wien und Linz-Wels der höchste Wert, informiert der VCÖ. Zum Vergleich: Im Ballungsraum Salzburg fahren nur 22 Prozent häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln, im Ballungsraum St. Pölten nur 14 Prozent.

In der Region Bludenz – Bregenzer Wald ist die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs fast so hoch wie im Rheintal. 27 Prozent sind häufig mit Bahn und Bus unterwegs, zwei Drittel zumindest gelegentlich. Andere Regionen in Österreich weisen eine deutlich niedrigere Nutzung des Öffentlichen Verkehrs auf.

Angebot im Ländle sehr gut

“Eines zeigen die Daten sehr deutlich: Dort, wo es ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln gibt, wird es von der Bevölkerung auch genutzt”, bringt VCÖ-Experte Markus Gansterer die VCÖ-Analyse auf dem Punkt. In Vorarlberg ist das Angebot im Bundesländer-Vergleich sehr gut, der Tarif mit der Jahreskarte sehr attraktiv. Das Potenzial für eine weitere Zunahme der Anzahl der Fahrgäste des Öffentlichen Verkehrs ist in Vorarlberg groß. “Die Zahl der häufig Fahrenden sollte in den kommenden Jahren auf 35 Prozent erhöht werden, der Anteil der Fahrgäste insgesamt auf 80 Prozent”, stellt VCÖ-Experte Gansterer fest.

Neben der weiteren Verbesserung des Angebots ist auch das betriebliche Mobilitätsmanagement zu verstärken. Wichtig für die Erhöhung des Anteils des Öffentlichen Verkehrs sind auch eine verkehrssparende Raumordnung sowie Maßnahmen im Bereich des Wohnbaus. “Statt der Pkw-Stellplatzverpflichtung sollte es bei neuen Wohnanlagen Carsharing- und Bikesharing-Angebote in Kombination mit der Jahreskarte für den Öffentlichen Verkehr geben”, betont VCÖ-Experte Gansterer.

(VCÖ)

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