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Vorarlberg plant Maßnahmen gegen Lehrermangel

Einsparungen auch im pädagogischen Angebot
Einsparungen auch im pädagogischen Angebot ©APA | VOL.AT
Um dem Lehrermangel im Land entgegenzuwirken, plant die Vorarlberger Bildungsdirektion Einsparungsmaßnahmen sowohl im administrativen Bereich als auch im pädagogischen Alltag.

Lehrer und Direktoren sollen künftig weniger verwalten und mehr unterrichten, wie die "Vorarlberger Nachrichten" (VN) am Mittwoch unter Berufung auf Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) berichteten.

Zudem soll es Einschnitte im "nicht als elementar wichtig angesehenen pädagogischen Angebot" geben, hieß es in dem Bericht. Zwei Prozent jener Stunden, die das Land über den mit dem Bildungsministerium vereinbarten Stellenplan für Landeslehrer hinaus zur Verfügung stellt, sollen eingespart werden. Mit 537 Stellen überzieht Vorarlberg den Stellenplan derzeit stärker als alle anderen Bundesländer.

Personaleinsparungen

Personal soll dem Bericht zufolge etwa bei Teamteaching, unverbindlichen Übungen oder Projekten gespart werden. Aufwendungen für besonderen Förderbedarf, spezifische Lernförderung und Sprachheilpädagogik werden hingegen nicht gekürzt.

Direktoren und Pädagogen erledigen derzeit laut Schöbi-Fink 70 Prozent der administrativen Arbeit in den Pflichtschulen. Die Gemeinden würden 30 Prozent des Verwaltungspersonals stellen. Das müsse mehr werden, damit die Pädagogen wieder mehr Kapazitäten zum Unterrichten freihätten. 150 Vorarlberger Landeslehrer werden heuer in Pension gehen, höchstens 50 kommen von der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg nach.

Protest von Direktorenseite

Die Landesrätin betonte, dass es sich nicht um ein Sparpaket, "sondern eine Reaktion auf die kleiner werdenden personellen Ressourcen" handle: "Wir müssen sicherstellen, dass alle geplanten Schulstunden auch mit Lehrern besetzt werden können. Und wir brauchen einen Puffer im Fall von plötzlichen Veränderungen. Wenn etwa Lehrer ausfallen oder sich Klassenschülerzahlen verändern und in Folge dessen pädagogisches Personal gebraucht wird." In einem Jahr sollen die Maßnahmen evaluiert werden.

Protest von Direktorenseite folgte laut dem "VN"-Bericht umgehend: Die administrative Umstrukturierung lasse sich derzeit noch nicht realisieren.

(APA)

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