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Vorarlberg: Öffis und LKH sind Corona-Cluster

31 Busfahrer wurden positiv auf das Coronavirus getestet.
31 Busfahrer wurden positiv auf das Coronavirus getestet. ©VOL.AT/Steurer
Am Donnerstagabend wurden gleich zwei neue Corona-Cluster in Vorarlberg bekannt.
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31 Buschauffeure, die im Raum Bregenz/Unteres Rheintal im Einsatz waren, wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Die betroffenen Chauffeurinnen und Chauffeure wurden sofort außer Dienst gestellt, berichtet das Land Vorarlberg am Donnerstagabend. 160 Beschäftigte der Postbus AG am Standort Bregenz (Stadtbus Bregenz und Landbus Unterland) wurden am Donnerstag mittels Antigen- und PCR-Test auf das Virus getestet, davon sind nur drei antigentest-positiv. Auch diese Betroffenen sein unverzüglich abgesondert worden. „Sämtliche Busfahrer sowie das Zugpersonal werden ab Freitag vorsorglich getestet“, teilt Landesrat Johannes Rauch mit. Ein weiterer Fall betrifft die Unfallchirurgie am Landeskrankenhaus Feldkirch, dort sind 18 Personen positiv.

Zu den Corona-Fällen beim ÖPNV wurde ein Krisenstab, bestehend aus Mobilitätslandesrat Johannes Rauch, Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher und dem Geschäftsführer des VVV Christian Hillbrand, eingesetzt. Folgendes wisse man zum gegenwärtigen Zeitpunkt, fasst Landesrat Rauch zusammen: Die betroffenen Fahrerinnen und Fahrer waren ausschließlich auf Routen im Bereich Bregenz/Unteres Rheintal im Einsatz. Der öffentliche Nahverkehr in Vorarlberg kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt unverändert weitergeführt werden. Da die Fahrerkabinen in den Bussen durch Glasscheiben und Absperrungen von den Fahrgastbereichen abgetrennt sind, gehe man von aus, dass kein Infektionsrisiko für die Fahrgäste bestanden habe.

Tests ab Freitag

Aus Sicherheitsgründen werde das Personal in Bus und Bahn künftig mit FFP2 Masken ausgestattet. Die Ergebnisse der PCR-Tests liegen binnen 48 Stunden vor. Allfällige weitere infizierte Beschäftigte werden ebenfalls unverzüglich abgesondert. „Darüber hinaus werden als Vorsorge- und Vorsichtsmaßnahme alle Busfahrer sowie Zugbegleiter und Lokführer (840 Personen) ab Freitag früh bis Sonntag durchgetestet“, kündigt Landesrat Rauch an. Ein Fahrscheinkauf beim Chauffeur ist ab sofort bis auf weiteres nicht mehr möglich. Es ist daher notwendig, bereits vor Einstieg ein gültiges Ticket zu haben.

18 Fälle in LKH Feldkirch

Ein weiterer Fall betrifft die Unfallchirurgie am LKH Feldkirch. Eine von vier Pflegegruppen ist nicht einsatzbereit, insgesamt wurden 18 Personen positiv getestet. Sämtliche Maßnahmen wurden sofort in die Wege geleitet. Die Patienten-Versorgung ist gewährleistet.

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(VLK/Red)

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