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Vorarlberg: Neue Fahrzeuge für Feuerwehren Klaus und Braz

Landeshauptmann Markus Wallner dankte den Engagierten der Freiwilligen Feuwehr Klaus für ihren Einsatz.
Landeshauptmann Markus Wallner dankte den Engagierten der Freiwilligen Feuwehr Klaus für ihren Einsatz. ©VLK/Hofmeister
Mit einer festlichen Weihe auf dem Gemeindeplatz und einer Feier beim Feuerwehrhaus wurde am Samstag in Klaus das neue Tanklöschfahrzeug der örtlichen Feuerwehr gesegnet und offiziell in Dienst gestellt. Am Sonntag wurden in Braz zwei neue Einsatzfahrzeuge gesegnet und in Dienst gestellt.
Neues TLF für Klaus
Neue Fahrzeuge für Braz

Die Glückwünsche des Landes überbachten am Samstag Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Christian Gantner. Die Gelegenheit hat Wallner zudem genutzt, um den rund 55 aktiven Frauen und Männer der Klauser Wehr für die unverzichtbare Sicherheitsarbeit zu danken: “Das wertvolle Engagement ist nicht selbstverständlich”.

Mit dem neuen Einsatzgefährt wurde das in die Jahre gekommene Vorgängermodell aus dem Jahr 1986 ersetzt, das als Spende einer bedürftigen Gemeinde in Moldawien übergeben werden soll. Das neue, leistungsfähige Tanklöschfahrzeug verfügt über einen 2.000 Liter fassenden Wasser- und zwei je 100 Liter fassende Schaumlöschmitteltanks. Dazu kann eine Mannschaft mit neun Personen befördert werden. Rund 430.000 Euro sind in die Anschaffung investiert worden. Von Landesseite wurde der Ankauf mit mehr als 100.000 Euro unterstützt. Der Fahrzeugausschuss der Feuerwehr Klaus war über zwei Jahre hinweg mit der Konzeption, Ausschreibung, usw. beschäftigt.

Unterstützung von Landesseite

“Von einer modernen Ausrüstung profitieren beide Seiten: Jene, die auf Hilfe angewiesen sind, ebenso wie die freiwillig tätigen Frauen und Männer, die oft genug auch unter Einsatz des eigenen Lebens für die Sicherheit der Menschen im Land sorgen”, stellte der Landeshauptmann in seinen Ausführungen klar.

Für das Land stehe daher im Vordergrund, für die heimischen Feuerwehren optimale Rahmenbedingungen bereitzustellen. So werden vom Land allein in diesem Jahr mehr als drei Millionen Euro in die Verbandsstrukturen, die Brandverhütungsstelle und die Anschaffung von Katastropheneinsatzgerät investiert.

Damit im Ereignisfall die Mitglieder der Feuerwehren kompetente Sicherheitsarbeit verrichten können, sind kontinuierliche Investitionen in die funktionsfähigen regionalen Sicherheitsstrukturen unerlässlich, ergänzte am Rande der Veranstaltung auch Sicherheitslandesrat Christian Gantner. Allen Mitgliedern der Ortsfeuerwehr Klaus mit Kommandant Berchtel Wolfgang an der Spitze dankten Wallner und Gantner für den beherzten Einsatz im Dienste der Sicherheit.

Ortsfeuerwehr Klaus

Mit rund 55 aktiven Mitgliedern sorgt die Feuerwehr Klaus in ihrem direkten Einsatzgebiet – der Gemeinde Klaus – aber auch bei Einsätzen über die Gemeindegrenzen hinaus für die Sicherheit der vor Ort lebenden Bevölkerung: von Brand- oder technischen Einsätzen bis hin zur Beseitigung einer Ölspur oder gar zur Bewältigung von Katastrophensituationen. Im Vorjahr haben die engagierten Frauen und Männer der Wehr über 2.000 Stunden für ihre Aus- und Weiterbildung sowie für Einsätze aufgewendet. In der Feuerwehrjugend Klaus sind derzeit 7 Burschen organisiert.

Zwei Fahrzuege für Braz

Am Sonntag  wurden in Braz zwei neue Einsatzfahrzeuge gesegnet und in Dienst genommen, deren Anschaffung mit einem Landesbeitrag von insgesamt mehr als 185.000 Euro unterstützt wurde. Sicherheitslandesrat Christian Gantner überbrachte die Glückwünsche des Landes und unterstrich die Bedeutung einer leistungsfähigen Feuerwehr-Infrastruktur.

Für Gantner sollen sich die freiwillig tätigen Feuerwehrleute in Vorarlberg, die unter Einsatz des Lebens für die Sicherheit der Menschen sorgen, auf moderne Gerätschaften und eine hochwertige Infrastruktur stützen und verlassen können. “Das sind wir unseren Frauen und Männern in den Wehren schuldig”, zollte Gantner der wichtigen Arbeit seinen Respekt.

Nach 33 Jahren wird mit einem neuen Tanklöschfahrzeug mit Tunnelausrüstung (TLF-Tunnel) das alte Einsatzgefährt ersetzt. Dieses wird im Juni als Spende nach Moldawien in das Dorf Capaclia überstellt. Rund 370.000 Euro sind in die Anschaffung investiert worden. Von Landesseite wurde der Ankauf mit mehr als 160.000 Euro unterstützt. Um knapp 47.000 Euro wurde ein Mannschaftstransportfahrzeug angeschafft. Dazu sind vom Land rund 20.000 Euro beigesteuert worden.

Ortsfeuerwehr Braz

Der Ortsfeuerwehr Braz gehören rund 70 aktive Mitglieder sowie zehn Ehrenmitglieder an, wobei sechs davon noch im aktiven Stand sind. In der Jugendfeuerwehr sind insgesamt zwölf Burschen und Mädchen organisiert. Neben der Brandbekämpfung gehört auch die Bewältigung von technischen Einsätzen, wie Murenabgänge, Verkehrsunfälle, zu den Hauptaufgaben der Feuerwehr.

(VLK)

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