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Vorarlberg: Nächtliche Rettungsaktion an der Zimba

Unter widrigsten Wetterverhältnissen wurden die Bergsteiger aus den Klettersteig geborgen.
Unter widrigsten Wetterverhältnissen wurden die Bergsteiger aus den Klettersteig geborgen. ©VN/Archivbild
Drei Vorarlberger im Alter von 22 und 35 Jahren haben in der Nacht auf Sonntag aus einer alpinen Notlage gerettet werden müssen. Wie die Polizei berichtete, hatten die drei bergerfahrenen Männer die 2.643 Meter hohe Zimba besteigen wollen. Aufgrund einer Wetterverschlechterung und der eingesetzten Dunkelheit verstiegen sie sich jedoch und mussten vom Hubschrauber geborgen werden.

Vandans. Der 35-Jährige und die beiden 22-Jährigen wollten von der Heinrich Hueter Hütte von Vandans aus über den Ostgrat auf die Zimba. Da sich die Routenfindung etwas schwierig gestaltet hatte, erreichten sie den Gipfel erst gegen 17.00 Uhr. Aufgrund der schlechter werdenden Witterungsverhältnisse traten sie rasch wieder den Abstieg an.

Regen- und Graupelschauer setzten ein

Es setzten schließlich Regen- und Graupelschauer ein und als in der Nähe der Seilschaft ein Blitz einschlug, versuchten die Bergsteiger sich so rasch wie möglich abzuseilen. Sie verstiegen sich jedoch, mussten deshalb teilweise wieder zurücksteigen und einen Quergang einrichten. Bei der Querung stürzte dann einer der Männer ins Seil, er konnte aber gehalten werden.

Gegen 1.45 Uhr setzten die Vorarlberger dann schließlich einen Notruf ab und richteten ein Not-Biwak ein. Zwei Rettungstrupps der Bergrettung Vandans brachen zu der Seilschaft auf. Gleichzeitig wurde der Rettungshubschrauber Rega 7, der in St. Gallen in der Schweiz stationiert ist, verständigt.

Widrigste Wetterverhältnisse

Trotz widrigster Wetterverhältnisse und sehr schlechter Sicht konnte um 3.30 Uhr der erste der Bergsteiger geborgen werden, zehn Minuten später dann der zweite. Gegen 4.30 Uhr wurde schließlich auch der dritte aus der misslichen Lage gerettet. Alle waren zwar erschöpft, aber bis auch wenige Abschürfungen unverletzt. Die Feuerwehr Vandans hatte in der Zwischenzeit mit drei Fahrzeugen eine Landebeleuchtung für den Hubschrauber eingerichtet, damit der Hubschrauber mit einem Tankwagen nachgetankt werden konnte.

(APA)

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