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Vorarlberg-Legionär Steimle holt sich Führung zurück

Steimle ließ den Korken knallen
Steimle ließ den Korken knallen ©APA (EXPA/JFK)
Der deutsche Prolog-Sieger Jannik Steimle im Trikot des Vorarlberg-Santic-Teams holte sich auf der Niederösterreich-Etappe die Gesamtführung zurück.
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Die Favoriten der 71. Österreich-Radrundfahrt haben auf der 2. Etappe einen ruhigen Tag verbracht, am Dienstag müssen sie aber ihre Karten aufdecken. Auf der Fahrt von Kirchschlag nach Frohnleiten sind 3.752 Höhenmeter zu absolvieren. "Da habe ich etwas Bammel", gab Ex-Sieger Riccardo Zoidl zu.

Auf der Niederösterreich-Etappe von Zwettl nach Wiener Neustadt hatten am Montag wie tags zuvor in Freistadt aber noch die Sprinter das Sagen. Der Belgier Tom Devriendt (Team Wanty) setzte sich im Massenspurt vor Jannik Steimle durch. Der deutsche Prolog-Sieger im Trikot des Vorarlberg-Santic-Teams holte sich damit die Gesamtführung zurück, er liegt eine Sekunde vor Devriendt an der Spitze.

Bester Österreicher ist Vierter

Bestplatzierter Österreicher im Ziel vor der Militärakademie war erneut Daniel Auer, diesmal als Sechster. In der Gesamtwertung ist Matthias Krizek als bester Österreicher fünf Sekunden zurück Vierter.

Krizek hatte gemeinsam mit Sebastian Schönberger die Geschichte der Etappe geschrieben, Andreas Graf und der Deutsche Felix Engelhardt waren aus der Spitzengruppe schon früher zurückgefallen. Krizek sicherte sich dank gewonnener Zwischensprints acht Bonussekunden und fährt am Dienstag im Trikot des besten Österreichers.

Diesmal war seine Platzierung hieb- und stichfest, am Vortag hatten er (11.) und Patrick Gamper (7.) noch von einem Fehler der Zeitnehmung profitiert und waren fälschlich vorgereiht worden. Zudem hatte die Zeitnehmerfirma die Zeitnehmungsmatte, die Matthias Brändle zum Verhängnis wurde (Schlüsselbeinbruch), an einer falschen Stelle positioniert. Sie hätte gar nicht dort liegen dürfen. Die Tourleitung beendete die Zusammenarbeit und verpflichtete wieder das auch in den Vorjahren eingesetzt gewesene Unternehmen.

Italien-Legionär Schönberger gewann alle drei Bergwertungen der 3. Kategorie. Nach der letzten in Dreistetten zog er alleine weiter, wurde aber zwölf Kilometer vor dem Ziel eingeholt. "Alleine war es aussichtslos. Ich habe gehofft, dass eine kleine Gruppe nachkommt, aber dafür war der Berg nicht schwierig genug", sagte der Oberösterreicher vom Team Neri Sottoli. "Dieser Tag hat ziemlich viel Substanz gekostet."

Zoidl: eine der entspanntesten Etappen in meiner Karriere

Riccardo Zoidl, der Gewinner von 2013, absolvierte hingegen hinten im Feld nach eigenen Worten eine der entspanntesten Etappen seiner Karriere. Sein CCC-Team hatte die Ausreißer gejagt - der Deutsche Jonas Koch wurde schließlich Dritter - der Oberösterreicher selbst hielt sich zurück. Am Dienstag muss aber auch er Farbe bekennen. "Morgen wird's die Hölle, das wird taktisch sehr schwierig", erklärte der 31-Jährige. "Bei so vielen Anwärtern muss man pokern und die richtige Partie erwischen. Ich hoffe, dass ich auf den letzten 60 Kilometern noch zwei oder drei Helfer habe."

Zoidl liegt als 23. und mit 14 Sekunden Rückstand gleichauf mit weiteren Mitfavoriten wie Winner Anacona, Carlos Betancur (beide COL/Movistar) und Patrick Schelling (SUI/Vorarlberrg Santic) und wenige Sekunden vor Vorjahressieger Ben Hermans (BEL/Israel Cycling Academy).

Hermann Pernsteiner, der Vorjahres-Zweite, fehlt diesmal, weil sein Bahrain-Team nicht genannt hat. Der 28-Jährige kennt die in seinem Heimatort startende Etappe von Trainingsfahrten. "Da geht's den ganzen Tag rauf und runter, es sind richtig steile Anstiege dabei. Da darf sich keiner der Favoriten einen schlechten Tag erlauben, aber man kann hinauf zur Teichalm auch etwas probieren", sagte Pernsteiner, der diese Woche ein Höhentraining in Livigno als Vorbereitung auf die Spanien-Rundfahrt beginnt.

(APA)

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