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Vorarlberg: Land empfiehlt vierte Impfung ab 60

Das Land Vorarlberg empfiehlt die vierte Impfung für Personen ab 60.
Das Land Vorarlberg empfiehlt die vierte Impfung für Personen ab 60. ©VOL.AT, Canva
Das Land Vorarlberg rät Personen ab 60 Jahren, sich die vierte Corona-Impf-Dosis zu holen.

Das Nationale Impfgremium hat kürzlich empfohlen, dass sich speziell ältere Menschen (ab 60 Jahren) bzw. Personen mit Vorerkrankungen frühestens vier und jedenfalls sechs Monate nach der Grundimmunisierung (3. Dosis) gegen COVID-19 eine erneute Auffrischungsimpfung verabreichen lassen sollen. Anmeldungen für die 4. Dosis sind auf der Plattform www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft möglich, informiert die Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher. Gleichzeitig weist sie auf die neu errichtete Corona-Hotline des Landes Vorarlberg 0800 201 360 hin, unter der alle Fragen rund um das Coronavirus beantwortet werden.

Die Empfehlung richtet sich an Risikopersonen ab zwölf Jahren und an Personen ab 60 Jahren, die aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko eines schweren Verlaufs von COVID-19 haben, informiert Rüscher. Diesen Personen wird eine Auffrischungsimpfung (4. Dosis) empfohlen, wenn die Grundimmunisierung (3. Dosis) mehr als sechs Monate zurückliegt. Durch den erneuten Booster kann der Schutz um rund zehn Wochen erhöht werden, das Risiko einer Hospitalisierung wird deutlich verringert. „Eine 4. Impfung ist sinnvoll, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Es sollten jedoch mindestens vier Monate Abstand zwischen zwei Impfungen liegen“, erklärt die Landesrätin. Weitere Maßnahmen werden unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums umgesetzt.

In Vorarlberg steht weiterhin ein der Nachfrage angepasstes Impfangebot zur Verfügung. Neben dem Impfzentrum in Dornbirn touren wöchentlich die mobilen Impfstraßen durch die Vorarlberger Regionen. Impfwillige können den Impfstoff frei wählen: Neben den beiden mRNA-Präparaten von BioNTech/Pfizer und Moderna ist auch der Impfstoff von Novavax erhältlich, der im Aufbau mit den gängigen Impfstoffen gegen Grippe, Tetanus, FSME etc. vergleichbar ist. "Die aktuellen Stationen der mobilen Impfstraße werden jeweils zeitgerecht bekanntgegeben. Wer eine Impfung vorher vereinbart, schließt längere Wartezeiten so gut wie aus und hilft dem motivierten Team bei Planung und Vorbereitung", so Rüscher. Zur Impfung mitzubringen sind die E-Card – wenn möglich der ausgefüllte Impf-Fragebogen – und ein amtlicher Lichtbildausweis.

Außerdem gibt es Corona-Schutzimpfungen weiterhin auch kostenlos in Ordinationen von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Ärztin/Arzt, Ort, Zeit und Impfstoff sind dabei frei wählbar.

Land professionalisiert Corona-Hotline

Alle Fragen rund um Corona werden unter der neu errichteten zentralen Corona-Hotline des Landes Vorarlberg 0800 201 360 beantwortet, informiert Rüscher. Der Anrufer oder die Anruferin wird dabei je nach Thema – beispielsweise Corona-Testung, COVID-Impfung, medizinische Hilfe – an die entsprechende Stelle weitergeleitet. „Das vereinfachte System ermöglicht eine leichtere Handhabung für die Bürgerinnen und Bürger. Für eine treffsichere Auskunft und kürzere Wartezeiten wird gesorgt, da eine Weiterleitung automatisch an die richtige Stelle erfolgt“, erklärt die Gesundheitslandesrätin.

Nützliche Informationen rund ums Impfen und alle aktuellen Impfangebote sind auf den Seiten des Landes unter www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft erhältlich sowie unter www.rund-ums-impfen.at. Ein Kurzfilm gibt Erklärung darüber, wie man einen schnellen und reibungslosen Ablauf unterstützt.

Wer keinen Internetzugang und keine E-Mail-Adresse besitzt, wird gebeten, sich an Familienangehörige oder Bekannte zu wenden, die behilflich sein können. Wer auch diese Möglichkeit nicht hat, kann sich über die kostenlose Corona-Hotline des Landes Vorarlberg 0800 201 361 telefonisch melden und erhält entsprechende Unterstützung.

Alle Infos zur Corona-Pandemie auf VOL.AT

(VLK)

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