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Vorarlberg: Jäger protestieren gegen Hegeschau

Die Mitglieder des Jagdmodells Möggers haben ihre Trophäen aus Protest rot eingefärbt.
Die Mitglieder des Jagdmodells Möggers haben ihre Trophäen aus Protest rot eingefärbt. ©VN/Geraldine Reiner
Möggers - Die Mitglieder des Jagdmodells Möggers kommen mit rot eingefärbten Geweihen zur Hegeschau.

Am kommenden Wochenende präsentieren die Jäger aus dem Jagdbezirk Bregenz bei der Hegeschau wieder ihre Geweihe aus der vergangenen Jagdsaison der Öffentlichkeit. So will es auch das Gesetz. Die 15 Jäger des Jagdmodells Möggers haben sich für diesen Anlass etwas Besonderes einfallen lassen. Sie kommen mit rot eingefärbten Trophäen in den Schindlersaal nach Kennelbach. Aus Protest.

„Unser Anliegen ist es, dass die gesetzlich verpflichtende Abgabe der Trophäen für die Hegeschau abgeschafft wird“, erläutert Reinhard Rädler als Sprecher der Gruppe. Zum einen könne anhand der Trophäen kein Rückschluss auf den Wald- und Wildzustand gezogen werden.  Zum anderen würden starke Trophäen vorwiegend durch Fütterung erreicht.

„Sinnvolle Einrichtung“

Landesjägermeister Christof Germann entgegnet: Sinn und Zweck der Fütterung sei es, die Schäden im Wald zu vermeiden.  Als „sinnvolle Einrichtung“ bezeichnet er auch die Hegeschau. Es geht darum, dass man einen Überblick über das vergangene Jagdjahr gibt.“

Die „Ökojäger“ aus Möggers und der Vorarlberger Waldverein fordern eine freiwillige Teilnahme an der Hegeschau. Für sie heißt die wirkliche Trophäe „Naturverjüngung“. Die 15 Mitglieder wollten die Trophäen in diesem Jahr eigentlich gar nicht bei der Hegeschau abgeben. „Allerdings würden wir das nicht vermögen. Pro Tier wird das mit bis zu 700 Euro geahndet. Daher haben wir aus dem Boykott einen Protest gemacht und färben die Trophäen rot ein“, sagt der Sprecher des Jagdmodells Möggers.

Der Sache angenommen hat sich bereits Landesrat Erich Schwärzler. Nach einem offenen Brief der Initiative lud er zu einem Gespräch ins Landhaus. Nun soll eine Arbeitsgruppe gegründet werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie in den “Vorarlberger Nachrichten“.

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