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Vorarlberg investiert sechs Mio. Euro in Digitalisierung von Schulen

Pandemie löste Digitalisierungsschub auch in Bildung aus.
Pandemie löste Digitalisierungsschub auch in Bildung aus. ©VOL.AT/M. Mayer
Das Land Vorarlberg investiert bis 2023 insgesamt knapp sechs Mio. Euro in Digitalisierungsmaßnahmen für die Schulen.

Rund 3,4 Mio. Euro stammen aus dem Bildungsbudget, 2,5 Mio. Euro aus Mitteln der Wirtschaftsförderung, erklärte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) am Dienstag bei der Pressekonferenz nach der Regierungssitzung. Die Pandemie habe einen längst fälligen Digitalisierungsschub im Bildungsbereich ausgelöst, diesen Schwung wolle man für die Zukunft mitnehmen.


Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) beim Pressefoyer. (VOL.AT/M. Mayer)

Schule "nie wieder so wie vorher"

Schule werde nie wieder so sein wie vor der Pandemie, waren sich Wallner und Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) einig: Neben Präsenzunterricht mit "moderner Pädagogik" werde den Schülern und Lehrern das digitale Lernen erhalten bleiben. Um die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, fördert das Land in den kommenden Jahren insbesondere die Herstellung von Glasfaserverbindungen und die Anschaffung von Geräten.

Glasfaseranbindung der Schulen

Die Glasfaseranbindung von Schulstandorten wird mit 90 Prozent der Projektkosten gefördert. Für die Anschaffung von EDV-Ausstattungen und die Modernisierung der IT-Infrastruktur an Pflichtschulen erhalten die Gemeinden als Schulerhalter zusätzlich zur Bedarfszuweisung eine Top-Up-Förderung des Landes, durch die die Investition je nach Finanzkraft der Gemeinde mit insgesamt bis zu 65 Prozent unterstützt wird. An den Berufsschulen wird ebenfalls in Endgeräte investiert. Zudem unterstützt das Land das IKT-Förderprogamm an Bundesschulen.

Landesrat Marco Tittler beim Pressefoyer. (VOL.AT/M. Mayer)

(APA)

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